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Schreckgespenst unter der Lupe

Wie steht es um TTIP? / Diskussionsrunde mit Experten informiert

veröffentlicht am 15.08.2016 um 16:51 Uhr
aktualisiert am 05.12.2017 um 14:25 Uhr

HAMELN. Ob in vier Buchstaben oder ausgeschrieben, Transatlantische Handels- und Investitionspartnerschaft, kurz TTIP, ist ein komplexes Vorhaben, das nicht ohne Weiteres zu verstehen ist. Am Mittwoch, 17. August, widmet sich daher die Reihe „Kirche mischt sich ein“ dem Thema ab 19 Uhr in der St.-Elisabeth-Gemeinde am Arndtweg in der Nordstadt.

Zu der Vortrags- und Diskussionsveranstaltung ist Bernd Lange eingeladen, der Mitglied des Europäischen Parlaments ist und zugleich Berichterstatter zu dem umstrittenen Freihandelsabkommen TTIP zwischen der Europäischen Union und den USA.

Chlorhühnchen ist für viele Menschen das Schlagwort, wenn es um TTIP geht, außerdem waren und sind „Private Schiedsgerichte“ oder „mangelnde Transparenz“ einige der Vorwürfe, die das Bild von TTIP in der Öffentlichkeit geprägt und Ängste in weiten Teilen erzeugt haben. Am Diskussionsabend dient die These „Handel gut, alles gut?“ als Leitfaden für die Gesprächsrunden.

Verschiedene Interessengruppen sollen in einer ersten Runde ihre Bedenken formulieren und Fragen an Bernd Lange stellen können: Unternehmer, Gewerkschaften und auch die Kirchen. Dieter Mefus wird als Geschäftsführer des Arbeitgeberverbandes der Unternehmen (AdU) Weserbergland die Wirtschaft vertreten; ein Vertreter der Gewerkschaften aus Hannover wird dabei sein sowie für die Kirchen Philipp Meyer, Superintendent des Kirchenkreises Hameln-Pyrmont. In einer zweiten Runde haben die Besucher des Abends Gelegenheit, Fragen zu stellen. Als Moderator wurde Andreas Jungnitz, Leiter des Schiller-Gymnasiums, engagiert. Der Eintritt ist frei, um eine Spende wird gebeten.

Info: TTIP – kurz und knapp

Bei den Verhandlungen um TTIP geht es darum, Zölle und andere Handelsbarrieren im Handel zwischen der Europäischen Union (EU) und den Vereinigten Staaten von Amerika (USA) abzubauen. Die deutsche Regierung unterstützt den Abschluss des Abkommens. Kritiker dagegen befürchten einen massiven Abbau von Standards unter anderem beim Umwelt- und Verbraucherschutz und Arbeitnehmerrechten und das Sinken des Lohnniveaus.



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