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Zwischen Weihnachtsmarkt und Gans: Fett- und Zuckerfalle

Wie man gesund durch die Festtage kommt

Leckereien auf dem Weihnachtsmarkt und der Gänsebraten am Feiertag gehören für viele zur Weihnachtszeit dazu. Wer trotzdem ein wenig auf seine Gesundheit achten will, kann mit einfachen Kniffen die größten Fett- und Zuckerfallen umschiffen.

veröffentlicht am 23.12.2018 um 10:00 Uhr

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Die Weihnachtszeit ist die Zeit der Einladungen, die Zeit der Feste und Märkte. Hier ein mehrgängiges Menü bei Freunden, dort das Buffet auf der Betriebsweihnachtsfeier, dazu ein paar Glühwein auf dem Weihnachtsmarkt. Das alles ist gemütlich, gesellig und stimmt auf das Jahresende ein – so richtig gesund ist es aber nicht. Vor allem die Leber leidet unter der Kombination aus wenig Bewegung, Süßkram und Alkohol. Das Jahresende lässt sich aber ohne viel Verzicht ein klein wenig gesünder gestalten.


Erst im Advent anfangen: Auch wenn Lebkuchen und Co. schon seit September in den Regalen stehen – zugreifen sollten nicht nur Gesundheitsbewusste erst ab dem 1. Advent, sagt die Kochbuchautorin und Ernährungsexpertin Dagmar von Cramm. „Die duftenden, selbst gebackenen Kekse, Weihnachtsschokolade und gebrannte Mandeln sollten etwas Besonderes bleiben“, findet sie.


Keksteller nur am Wochenende auf den Tisch stellen: Vor allem wer Kinder hat, sollte das Gebäck unter der Woche sorgfältig verwahren. „Sonst ist das in null Komma nichts alle“, warnt von Cramm. Auf diese Weise schützt man auch sich selbst. Stehen jeden Tag Kekse bereit, greift man eben doch schnell mal zu, ohne groß darüber nachzudenken.


Die richtigen Getränke wählen: Man kann es drehen und wenden, wie man möchte: „Alkohol ist und bleibt Gift für die Leber“, sagt Prof. Markus Cornberg, Medizinischer Geschäftsführer der Deutschen Leberstiftung. Wie so oft gilt: Maß halten! Die Ernährungswissenschaftlerin Gabriela Freitag-Ziegler schlägt als Alternative heißen Apfelpunsch vor. „Der schmeckt auch herrlich weihnachtlich, enthält aber keinen Alkohol und deutlich weniger Kalorien.“


Heiße Maroni statt Fettgebackenem: Schlemmen gehört zum Weihnachtsmarkt einfach dazu. Wer sich etwas Gutes tun will, achtet aber ein bisschen darauf, was er isst. Maroni sind mit Abstand der gesündeste Snack – da sind sich die Ernährungsexpertinnen einig. Freitag-Ziegler rät, einen Bogen um Fettgebackenes zu machen. „Statt Reibekuchen oder Langos besser Waffeln oder Flammkuchen essen“, rät sie.


Eigene Einladungen gesund gestalten: Als Gast muss man essen, was es gibt – und sei es der vierte Gänsebraten der Woche. Aber wer selbst einlädt, hat die Gestaltung des Menüs in der Hand. „Vielen macht man in der Weihnachtszeit mit leichten, gesunden Speisen eine Freude“, sagt Freitag-Ziegler. Statt eines mehrgängigen Menüs schlägt sie vor, eine Art Buffet auf dem Tisch anzurichten: „Keine Tellergerichte, sondern viele kleine Schüsseln mit Leckereien zum Teilen.“ Sie könnten beispielsweise Currys und Salate enthalten. Dazu etwas Brot – fertig.


Bewegen! Nach dem Familienfrühstück schön festgequatscht, ist es eigentlich schon wieder Zeit fürs Mittagessen. Kaum ist das vertilgt, trägt die Oma den Kuchen zum Wohnzimmertisch. Laufen die Feiertage so ab, bekommt der Körper nicht nur viel zu viele Kalorien – man sitzt auch die ganze Zeit. „Für die Leber ist beides schädlich – ungesunde Ernährung und zu wenig Bewegung“, sagt Cornberg. Er rät daher zu ausgedehnten Spaziergängen zwischen den Mahlzeiten. „Ideal sind 10 000 Schritte pro Tag“, sagt er. Je nach Schrittlänge ist das etwa eine Distanz zwischen sechs und acht Kilometern.



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