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Staus nach Brücken-Vollsperrung

Wie kann man den Verkehrsfluss beschleunigen?

Hameln (tis). Erster Werktag nach der Vollsperrung der Münsterbrücke aufgrund der Bauarbeiten, und natürlich gab es gestern wieder die vorhergesagten Staus. Besonders aus dem Klütviertel soll es bis zu 30 Minuten gedauert haben, um voranzukommen. Große Möglichkeiten, diese Staus zu verringern, sehen die Verantwortlichen bei der Stadt Hameln allerdings nicht, verweisen auf schon erfolgte Änderungen der Ampelphasen.

veröffentlicht am 17.04.2012 um 06:00 Uhr
aktualisiert am 06.11.2016 um 14:41 Uhr

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Die Polizei sprach dann auch gestern von einer „normalen“ Verkehrslage bei einer Brücken-Vollsperrung im Bereich der Großbaustelle. Thomas Wahmes, Pressesprecher der Stadt Hameln, verwies in dem Zusammenhang darauf, dass es erfahrungsgemäß am ersten Werkstag nach einer Vollsperrung der Münsterbrücke immer die längsten Staus geben würde. „In den nächsten Tagen entspannt sich die Situation meist, weil sich Autofahrer dann einen anderen Weg suchen und zu anderen Zeiten fahren“, so der Pressesprecher.

Verkehrsteilnehmer fragen sich allerdings, warum im Bereich der großen Kreuzung Thiewall/Kastanienwall/Erichstraße während der Vollsperrung nicht anstatt wie jetzt üblich nur eine Spur geradeaus Richtung Kastanienwall und zwei Linksabbiegespuren in Richtung Erichstraße vielmehr nur eine Linksabbiegespur in die Erichstraße und zwei Geradeausspuren in den Kastanienwall eingerichtet werden. Viele Autofahrer versprechen sich davon einen besseren Verkehrsfluss. Allerdings nutzen etliche auch schon weit vor der Kreuzung nur den einen Fahrsteifen, auf dem sie nach der Kreuzung weiterfahren wollen, anstatt das Reißverschluss-Verfahren anzuwenden. Auch das baut den Stau mit auf.

Bei der Stadt Hameln sehen die Verantwortlichen das mit der Änderung der Verkehrsführung kritisch, da Zählungen belegt hätten, dass nach wie vor die meisten Fahrzeuge in Richtung Erichstraße abbiegen und dort auch die Hauptverkehrsader mit der B 83 verläuft, was berücksichtigt werden müsse. „Sicherlich wird bei der Vollsperrung auch der Verkehr Richtung Kastanienwall mit den Zielen Altstadtkern, B 217 und B 1 in Richtung Afferde etwas zunehmen. Das ist aber aus unserer Sicht nicht so gravierend, dass sich diese Änderung der Verkehrslenkung rechtfertigen würde“, erklärt Thomas Wahmes.

Der Pressesprecher weist darauf hin, dass in dem Bereich aber die Ampelphasen verändert wurden: So habe die Geradeausspur 49 Sekunden lang grün, die beiden Linksabbiegespur aber nur 24 Sekunden, was den Verkehr Richtung Kastanienwall schon bevorzugt. „Für eine weiterreichende Änderung der Verkehrsführung ist der Bereich viel zu komplex, würden sich die Staubereiche nur verlagern“, betont der Pressesprecher, etwa zur Ampel im Bereich Wettorstraße/Emmernstraße. Neben der Ampelanlage am Thiewall seien aber auch die Ampelphasen im Bereich Brückenkopf und Grüner Reiter verändert worden. „Mehr ist nicht möglich, und ich bin mir sicher, in den nächsten Tagen entspannt sich die Lage wieder“, meint Thomas Wahmes.



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