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Wir leisten Aufklärungsarbeit: Sechs Gegenstände, die man ab jetzt nicht mehr „Dingens“ nennen muss

Wie heißt das eigentlich?

veröffentlicht am 29.08.2016 um 17:43 Uhr
aktualisiert am 25.10.2016 um 12:58 Uhr

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Autor:

Lena Weber und Maibritt Bartling
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Wie heißt eigentlich das Ding auf dem Kassenband, das die Einkäufe von einander trennt? Und wie heißt das Plastikteil am Ende der Schnürsenkel?

Es gibt viele Dinge des alltäglichen Lebens, die wir häufig benutzen, aber nie beim Namen nennen. Oft nutzt man dann das Unwort „Dingens“ und jeder weiß irgendwie, was gemeint ist. Wir von der Dewezet können das natürlich nicht akzeptieren und leisten Aufklärungsarbeit.

Es stellt sich also die Frage: Wie heißt das überhaupt?

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Sind die Enden am Schnürsenkel aus Plastik, werden sie Nadel genannt. Ist das Ende aus Metall, bezeichnet man sie als Pinke.

Bei manchen Gegenständen sind die Bezeichnung schon fast zu einfach und deshalb einfach nicht zu erraten. Denn oft wird nur die Handlung oder Funktion in einem Wort zusammengefasst.

Bei anderen allerdings sind die Begriffe absurd- Kein Wunder, dass keiner die Namen kennt oder verwendet.

Und damit zukünftig niemand mehr „Ding“ oder diverse wilde Umschreibungen benutzen muss, haben wir hier ein paar vermeintlich namenslosen Gegenständen einen Namen verliehen. Man lernt ja nie aus!

Die Kassentoblerone: Das Ding an der Kasse, das die eigenen Waren vom Vorder- und Hintermann trennt, ist nicht nur noch unglaublich praktisch, sondern hat auch eine regelrechte Diskussion ausgelöst. Man wurde sich nämlich nicht so richtig einig, wie das denn jetzt heißen soll. Von Trennstab, über Kassenbandriegel bis hin zu Warenstaffelstab gab es viele Vorschläge. Aus der Schweiz kommt die nette Umschreibung Kassentoblerone. Weitere Abwandlungen wären aber auch: Näkubi („Nächster Kunde bitte“) oder Trendy.

Ganz offiziell heißt es allerdings Warentrenner - irgendwie logisch.

Gut abgeheftet: Sie stehen millionenfach in Büros, auf Schreibtischen und in Regalen: Aktenordner. Alles wichtige und unwichtige kann darin abgeheftet werden. Man muss den Ordner nur öffnen und das- Moment mal- was hält die Blätter eigentlich zusammen? Ein Zettel-Halter, ein Kippclip oder ein Festmacher? Alles falsch, dabei ist die Lösung so einfach: Man tippt einmal darauf und schon klemmen die Blätter im Ordner fest. Aus diesem Grund wird der silberne Hefter Tippklemme genannt. Das klingt jetzt vielleicht ausgedacht, ist aber wirklich so.

Ein Ordner ohne diese Klemme ist gleich nur noch halb so nützlich, trotzdem scheint der Name hier keine große Rolle zu spielen. Brauchen werden Sie den zumindest vermutlich nie. Hauptsache alles ist sicher weggeheftet.

Schnürsenkel zum Nähen: Zwei Varianten von Schnürsenkelenden gibt es und deshalb auch zwei Namen: Sind sie aus Plastik, werden sie Nadel genannt. Denn wie bei einer Nadel zum Nähen, helfen sie dabei, den Schnürsenkel einzufädeln. Ist das Ende aus Metall, bezeichnet man sie als Pinke. Wieder was dazu gelernt!

Was öffnet die Dose?: Beim Öffnen einer Dose fragt sich wohl keiner, womit man sie gerade öffnet und wie das kleine Ding überhaupt heißt. Wer sich hier den Namen ausgedacht hat, war vielleicht nicht der kreativste Kopf, aber im Endeffekt beschreibt er die genaue Funktion: Aufreißlasche.

Unnützes Wissen: Was hält eigentlich den Radiergummi am Bleistift? Haben Sie sich das schon mal gefragt? Wir auch nicht. Und benutzen wird das Wort ebenfalls kaum jemand. Interessant zu wissen ist es trotzdem: Ferrule. Das Wort kommt aus dem Englischen und bedeutet so viel wie Hülse oder Zwinge. Leuchtet ein, oder?

Braucht man das?: In jedem Büro kann man sie finden, doch den Namen kennt kaum einer. Als wir jedenfalls im Sekretariat der Redaktion nach Musterbeutelklammern gefragt haben, wurden wir schräg angeschaut. Besser verständlich wird es dann mit: Die goldenen Dinger aus Metall, die man aufbiegen kann, um etwas zusammmenzuheften. Geht auch!

Haben Sie weitere „Ding ohne Namen“ für uns? Dann posten Sie diese auf der Dewezet-Facebook-Seite!



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