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96-Profi Valérien Ismaël brachte Schiller-Schüler ganz durcheinander / Kooperation besiegelt

Wie hält ein Fußballspieler sich wohl „fett“?

Hameln (roh). Glänzendes Wetter, knapp 1000 jubelnde Schüler und ein Schulleiter mit rotem T-Shirt bereiteten Hannover 96-Profi Valérien Ismaël einen begeisterten Empfang. Bereits zum dritten Mal richtete das Schiller-Gymnasium im Weserbergland-Stadion sein Sportfest aus, und in diesem Jahr wurde die 2008 beschlossene Kooperation zwischen der Schule und dem Verein durch die Übergabe der Urkunde und eines Schildes durch Hannover 96-Mitarbeiter Thomas Wingenfeld und Fußballer Ismaël besiegelt.

veröffentlicht am 19.05.2009 um 19:00 Uhr
aktualisiert am 11.11.2016 um 21:21 Uhr

Jetzt gehört auch das Schillergymnasium zu den über 60 Schulen,
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Kaum aus seinem Auto gestiegen, wurde der derzeit verletzte Fußballstar von den Schülern umlagert, mit Fragen überschüttet. Schülerinnen kreischten, als Ismaël ihnen zuwinkte. Schulleiter Andreas Jungnitz überreichte dem Franzosen, der momentan ein Praktikum in einem Geldinstitut absolviert, ein T-Shirt des Schiller-Gymnasium und sagte: „Wir freuen uns auf die Kooperation mit Hannover 96 und wünschen euch für die nächste Saison einen etwas besseren Verlauf.“

Das Gleiche wünschten dem von der Kulisse sichtlich beeindruckten Fußballspieler Ella Schweizer und Atlas Chahmorade. Zuvor hatten die Schülerinnen Ismaël zur Freude der Zuhörer Fragen gestellt, die der interviewerfahrene Profi bereitwillig beantwortete. „Ich habe Verständnis dafür, dass Fußballspieler Werbung für Nutella machen. Ich halte aber nichts davon“, sagte er auf die Frage von Ella, was er darüber denkt, dass Profis Werbung für ein solches Produkt machten. Für viele Jugendliche sei er ein Vorbild, sagte Atlas und fragte Ismaël nach dessen Vorbildern. Antwort: „Alle Spieler, die mit Leidenschaft und Respekt Fußball spielen.“ Einen wahren Beifallssturm löste Atlas mit ihrer Frage nach der körperlichen Verfassung Ismaëls aus. „Wie halten Sie sich fett?“, fragte sie und korrigierte sich sofort: „Fit, meine ich.“ Ismaël erklärte, dass er sich durch Laufen und Fahrradfahren fit halte. „Sie sehen auch gar nicht fit, äh, fett aus“, so Atlas, die diesen Tag wohl niemals vergessen wird – der Tag, an dem sie vor Aufregung fit und fett verwechselte.

Einer gab sein letztes Hemd

Unvergesslich wird der Tag auch für all jene bleiben, die bei der Autogrammstunde dem Fußballer ganz nah kamen. Anstatt sich mit der Autogrammkarte zufriedenzugeben, zog ein Schüler spontan sein im wahrsten Sinne des Wortes „letzte Hemd“ aus und ließ es signieren.

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