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Wie gefährlich ist die Kaimauer?

veröffentlicht am 29.07.2009 um 15:46 Uhr
aktualisiert am 05.12.2017 um 14:37 Uhr

 Hameln (CK). Als Ursula Wehrmann vor kurzem auf der Weserpromenade, etwa in Höhe der Sumpfblume, unterwegs war, stockte ihr der Atem: Ein etwa fünfjähriger Junge hatte sich von der Hand seiner Mutter losgerissen und drohte in die Tiefe zu stürzen. Nur wenige Zentimeter trennten das auf der steil zur Weser hin abfallenden Kaimauer stehende Kind von den Fluten der Weser.
 „Das kann und darf nicht sein“, dachte sich die Vorsitzende der Ratsfraktion der Grünen. Sie hat mittlerweile den Bereich zwischen Eisenbahnbrücke und Dampferanleger genauer unter die Lupe genommen und fordert die Stadt nun zum Hameln auf.
 „Hier muss dringend ein Geländer hin“, sagt die Politikerin und schlägt eine Absperrung, eventuell zum Schieben, vor, die man mit Blumenkübeln verschönern könnte. Das Argument der Verwaltung, dass es sich um Hafengelände handele, das auch in Städten wie etwa Lübeck oder Bremen nicht abgesperrt werde, lässt sie dabei nicht gelten: „In solchen Städten handelt es sich um Wirtschaftshäfen. Und entsprechende Schilder verbieten dort Unbefugten das Betreten.“ Übrigens: Im vergangenen Jahr hatte ein Hannoveraner einen Mann aus der Weser gerettet und war dafür mit dem Zivilcouragepreis der Stadt Hameln ausgezeichnet worden. Vor drei Jahren rettete ein 21-Jähriger ein Kind, das von der Kaimauer ins Wasser gestürzt war, in letzter Sekunde vorm Ertrinken.



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