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Vorträge im Hamelner Forum nach der Sommerpause

Wie fühlt sich Fremdenhass an?

veröffentlicht am 14.07.2016 um 15:25 Uhr
aktualisiert am 05.12.2017 um 14:25 Uhr

HAMELN. Nach der Sommerpause startet die Veranstaltungsreihe Hamelner Forum in das zweite Halbjahr. Die Broschüre wird ab 1. August bei den bekannten Vorverkaufsstellen sowie in weiteren Orten im gesamten Landkreis verteilt. Ab sofort können Karten im Vorverkauf, bis zum 1. August ausschließlich bei der Volkshochschule, danach auch an den anderen Stellen, erworben werden. Das Programm:

Cigdem Akyol, „Erdogan und ,seine’ Türkei“: Recep Tayyip Erdogan ist eine der schillerndsten Figuren auf der internationalen politischen Bühne. „Seine“ Türkei ist ziviler und moderner geworden, aber nicht demokratischer, weiß die Türkei-Korrespondentin Cigdem Akyol. In ihrer umfassenden Biografie zeichnet die Journalistin und Autorin den Weg Erdogans von einer Kindheit in ärmlichen Verhältnissen bis ins höchste politische Amt der Türkei nach. Termin: 19. September.

Mo Asumang, „Face-to-Face mit dem Rassismus“: Wie fühlt sich Fremdenhass auf der eigenen Haut an? Die afrodeutsche TV-Moderatorin Mo Asumang wagt ein spektakuläres, sehr persönliches Experiment. Mutig und entschlossen sucht sie die offene Konfrontation mit rechten Hasspredigern. Ein bestürzender Blick in die rechte Szene und ein Mut machendes und mitreißendes Beispiel, wie man die eigene Angst überwinden und sich zur Wehr setzen kann. Termin: 26. September.

Mo Asumang

Dietmar Telser, „Der Zaun – wo Europa an seine Grenzen stößt“: Dietmar Telser ist die kilometerlangen Zäune an Europas Außengrenzen entlanggereist. Die Verzweiflung der Menschen, die Dietmar Telser für seine Reportage „Der Zaun“ getroffen hat, ist stärker als jede Grenze. Wie fühlt sich die „Festung Europa“ von außen an? Wie leben Flüchtlinge vor den Grenzen? Zeitungsjournalist Dietmar Telser und Fotograf Benjamin Stöß folgten für diese Recherche drei Monate lang den außereuropäischen Grenzen. Termin: 31. Oktober.

Sineb El Masrar, „Emanzipation im Islam“: Wie selbstbestimmt leben Muslimas heute in Deutschland? Mit welchen Herausforderungen und mit welchem Islamverständnis sind sie konfrontiert? Faktenreich und leidenschaftlich zeigt Sineb El Masrar: Furchtlose muslimische Mädchen und Frauen kämpfen mit großen Widerständen - und mit Feinden, die sich einer ganzen Generation manipulativ in den Weg stellen. Sineb El Masrar gründete 2006 das multikulturelle Frauenmagazin Gazelle, das sie als Herausgeberin und Chefredakteurin leitet. Von 2010 bis 2013 war sie Teilnehmerin der Deutschen Islam-Konferenz. Termin: 7. November.

Alexandra Senftf, „Der lange Schatten der Täter:“ Nachkommen stellen sich ihrer NS-Familiengeschichte: eingebettet in die aktuelle Forschung erzählt Alexandra Senffts Reise durch das Erinnern, wie das Schweigen zur Last wird. Ihr Buch stellt unbequeme Fragen gegen das Verdrängen: Weshalb wurden Täter in Opfer verkehrt, welche Rollen spielen Schuld und Scham - und gibt es so etwas wie Gerechtigkeit? Sensibel und klug zeigt dieses Buch den Nachkommen der Kriegsgeneration Wege, sich auf heilsame Weise mit ihrem Erbe auseinanderzusetzen - und macht das Erinnern zum Auftrag in der Gegenwart für die Zukunft. Termin: 14. November.

Alle Veranstaltungen finden jeweils montags im Lalu im Hefehof statt und beginnen um 19 Uhr. Der Eintritt beträgt jeweils 9,50/7,50 Euro (ermäßigt), im Vorverkauf einen Euro weniger.



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