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Tradition für die Natur wird auch vom Nachwuchs wach gehalten

„Wichtigkeit des Tages erkannt“

Tündern (gro). Es war vor 30 Jahren nicht unbedingt „in“, als Ortsbürgermeister Werner Bruns in dem Weserort Tündern den „Tag des Baumes“ ins Leben rief. Aber er traf damit offenbar genau den Nerv – die „grüne Seele“ sozusagen – der Einwohner, denn bis heute hat sich dieser Tag zu einer Tradition entwickelt, die dort nicht mehr wegzudenken ist. Da war es dann auch nur konsequent, den seit einigen Jahren in vielen Orten begangenen Umwelttag mit in den „Tag des Baumes“ in Tündern zu integrieren.

veröffentlicht am 11.04.2010 um 20:29 Uhr
aktualisiert am 10.11.2016 um 13:21 Uhr

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Geprägt ist das Ortsbild des Mühlenortes von viel Grün, insbesondere in den Neubaugebieten, wo zahlreiche Bäume stehen. Allein in den letzten fünf Jahren wurden im Bereich des Ortes 20 Laubbäume, neben anderen Bergahorn, Eiche und Erle und 150 Heister gepflanzt. „Immer in Absprache zwischen Ortsrat und uns,“ so Klaus Grage von der Abteilung Grünflächenunterhaltung der Stadt Hameln. Als beispielhaft bezeichnet Grage den zwei Mal jährlich erbrachten Einsatz der Ortsratsmitglieder zusammen mit den anderen Tünderanern für „ihr Grün“. „Das ist schon eine tolle Sache,“ sagte der Vertreter der Stadt angesichts der über 50 Teilnehmer am „Tag des Baumes“.

Gepflanzt wurde allerdings in diesem Jahr nicht, dafür aber viel geschnitten, allen voran die Einzelbüsche und Heister. Während die „Großen“ hier aktiv waren, widmeten sich 26 Museumskinder im gesamten Ort dem Müllsammeln. Ihr Engagement lobte Ortsbürgermeister Thilo Meyer besonders: „Selbst die Kleinsten haben schon durch unser Beispiel die Wichtigkeit des Tags des Baumes mit Umwelttag erkannt, und das ist toll.“

Ortsratsmitglied Elke Meyer freute sich über die anhaltende Unterstützung der Tünderaner. Es sei erstaunlich, dass die Motivation der Bürger in all den Jahren nicht nachgelassen habe und vor allem, dass schon die Jüngsten so stark dabei seien. Andererseits, so Meyer weiter, verwundere das ja nicht: Denn immer wieder zeigten die älteren Tünderaner, dass sie ein Herz für die Natur hätten – und das auch außerhalb des Ortes, wie man an dem „Kampf um die Platanenallee“ sehen könne.

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