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Weather Girl der zweiten Generation im Weserberglandzentrum

Wetterprognose für Samstag: „It’s raining men – halleluja“

Hameln. „Aaaaaalways!“, lautet ihre Antwort auf die Frage, ob sie das eine, spezielle, besondere Lied eigentlich immer singen muss. Immer! An dem Lied führt einfach kein Weg vorbei – zu beliebt ist der Party-Knaller, den die Weather Girls 1982 aufgenommen haben. Und so wird Ingrid Arthur auch am Samstag beim Nachtkongress im Weserbergland-Zentrum ihre mächtige Gospelstimme den Gästen geben, was sie nicht mal mehr einzufordern brauchen: „It’s raining men“.

veröffentlicht am 08.04.2010 um 19:00 Uhr
aktualisiert am 10.11.2016 um 13:41 Uhr

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Birte Hansen

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Birte Hansen-Höche Reporterin zur Autorenseite
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Erstaunlicherweise liebt die faszinierende Sängerin aus Georgia das Lied, das von den Weather Girls in ursprünglicher Besetzung zum ersten Mal 1982 gesungen wurde, auch heute noch. Das muss sie ja wohl sagen, um die Fans, die es immer – egal, wo, egal, welchen Alters – einfordern, nicht zu enttäuschen. „No, really“, widerspricht sie der Vermutung, und das, obwohl sie den Song nach eigener Schätzung an die „25 000-mal“ gesungen hat. Seit etwa fünf Jahren tritt Ingrid Arthur mit Dynelle Rhodes als Weather Girls auf. Dynelles Mutter Izora Armstead war zusammen mit Martha Wash ein Original-Wettermädchen, Ingrid eine gute Freundin. Dass im Internet so häufig stehe, sie sei ebenfalls eine Tochter von Izora, sei ärgerlich, weil falsch, so Ingrid. Sie selbst, die am Samstag solo auftritt, singt allerdings einen anderen Song noch viel lieber als die regnenden Männer, die zur Hymne nicht nur in der Schwulenszene wurde. Sagt es – „Hit the road, Jack“ – , und fängt dann mitten in einem Berliner Kaufhaus an zu singen, um über ihr Handy einen weiteren gecoverten Hit zum Besten zu geben, den sie auch für sich mag: „Don’t leave me this way“, das von den Communards gesungen wurde. Dass sie noch ganz andere Songs im Repertoire hat, ist selbstredend.

War früher der internationale Hit „It’s raining men“ stets als Zugabe eingeplant, ist er heute fester Bestandteil der Performance – weil die Leute schon während der Show immer danach geschrien haben, erzählt Ingrid Arthur. Mitsingen und an den richtigen Stellen den „Double-Clap“, das doppelte Händeklatschen – oft beherrscht das Publikum den Song samt Beiwerk aus dem Effeff. Die Nachtkongress-Gäste machen da wohl keine Ausnahme. Um 20 Uhr geht es los im Weserbergland-Zentrum am Rathausplatz, nachdem im vergangenen Jahr im alten Hallenbad gefeiert worden war. Die Veranstalter um Jovana Welp versprechen sich zum einen mehr Raum für mehr Gäste („im Hallenbad war’s dann nachher ja schon sehr voll“) und gute Luft. Neben Ingrid Arthur als Top-Act wurden die Sänger Tony Davis und der Spanier Luis Angel („à la Gipsy King zum Aufwärmen“) verpflichtet. Außerdem werden DJ CENT und DJ Jean Paul B später auch Musik-Wünsche der Gäste erfüllen – damit bis tief in die Nacht getanzt werden kann. Techno werde nicht gespielt, verspricht Jovana Welp, ansonsten sei aber „für jede Altersgruppe was dabei“. Wer Samstagabend mitfeiern will, muss mindestens 21 Jahre alt sein – nach oben gibt’s keine Grenze. Kleiderordnung: chic. Eintrittskarten gibt es im Vorverkauf unter anderem im Dewezet-Ticketshop für 12 Euro. An der Abendkasse kosten sie 14 Euro.

Rassige Gospelsängerin, Energie- und Temperamentbündel: Ingrid Arthur wird am Samstag in Hameln beim „Nachtkongress“ für heiße Stimmung sorgen.



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