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Kontroverse Debatten erwartet

Weser-Pläne: Wie entscheidet die Politik?

HAMELN. Das städtebauliche Gesamtkonzept für das Weserufer wird am 30. August im Fachausschuss und am 20. September im Hamelner Stadtrat beraten und entschieden. Die sieben Teilgebiete des Gesamtkonzepts sollen auf Vorschlag der Stadtverwaltung als „Entwicklungsleitlinie für das altstadtseitige Weserufer und das Werder“ beschlossen werden. Dabei ist davon auszugehen, dass über manche Gestaltungsabschnitte noch kontroverse Debatten geführt werden.

veröffentlicht am 17.08.2017 um 21:04 Uhr

Die Pläne für die Weserpromenade Langer Wall könnten mit Fördermitteln finanziert werden. Foto: Dana
Lars Lindhorst

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Lars Lindhorst Reporter zur Autorenseite
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Dies alles muss nicht zwingend in den beiden nächsten Sitzungen passieren. Denn die Beschlussvorlage für die Politik beinhaltet einen entscheidenden Satz: „Im Zuge der Konkretisierung der Planungen erfolgen projektbezogene Ratsbeschlüsse.“

Weitgehend Klarheit sollte es hingegen bei den drei Projekten geben, bei denen die Stadt auf Fördermittel aus dem Programm „Zukunft Stadtgrün“ setzt. Das gilt für die Bereiche Werder, Weserpromenade Langer Wall und Weserterrassen/Europaplatz. Stichtag für die Antragstellung ist der 1. September. Der Ausschuss gibt einen Tag früher sein Votum ab. Die endgültige Ratsentscheidung – über das Wesergesamtkonzept – kann laut Oberbürgermeister Claudio Griese dann nachgereicht werden. Voraussetzung für die „Stadtgrün“-Förderung durch Land und Bund ist aber in jedem Fall, dass die drei investiven Vorhaben auf der Grundlage eines städtebaulichen Entwicklungskonzepts Bestandteil einer Gesamtmaßnahme sind.

Für ganz Niedersachsen stehen für „Zukunft Stadtgrün“ 9,35 Millionen Euro zur Verfügung. Die Kosten für die drei Hamelner Projekte werden mit rund 3,5 Millionen Euro beziffert – mehr als ein Drittel der Gesamtsumme. Mit der Entscheidung über die Förderung ist laut Verwaltung im nächsten Frühjahr zu rechnen.



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