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Mitglieder der Fleischer-Innung Hameln-Pyrmont schenken Führungsspitze einstimmig das Vertrauen

Werner Schulte: „Bei uns läuft es wieder rund“

Hameln-Pyrmont (gm). Die Würfel sind gefallen, wurden vorher allerdings nicht neu gemischt. Innungs-Obermeister Werner Schulte möchte noch einmal drei Jahre dranhängen und bleibt der Fleischer-Innung Hameln-Pyrmont auch weiterhin als Obermeister erhalten. Ihm zur Seite stehen nach wie vor Friedrich Wilhelm Lange und Thorsten Philipp als stellvertretende Obermeister sowie Stefan Schlensog und Hans-Joachim Dutschke als weitere Vorstandsmitglieder.

veröffentlicht am 13.03.2009 um 19:00 Uhr
aktualisiert am 12.11.2016 um 07:21 Uhr

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Betriebe in den schwarzen Zahlen

Und Hans-Joachim Dutschke, der nach eigener Aussage seine Schweine am Gang erkennt, bleibt auch weiterhin Lehrlingswart der heimischen Fleischerinnung, der lediglich nur noch zehn Fleischereifachgeschäfte angehören. Alle Gewählten erhielten das einstimmige Vertrauen des Gremiums und versprachen, für die kommenden drei Jahre wieder ihr Bestes im Interesse ihrer Handwerkszunft zu geben.

„Wir haben zwar nicht durch allzu viele Aktivitäten geglänzt“, meinte Werner Schulte selbstkritisch, „aber wir haben in den letzten Jahren einen spürbar besseren Kontakt untereinander aufgebaut – und es läuft bei uns wieder rund.“ Das bestätigte auch der Geschäftsführer der Kreishandwerkerschaft, Ulrich Wichmann, denn von den einstigen leicht roten Zahlen aus dem Jahr 2007 konnten sich die Fleischerei-Innungsbetriebe im vergangenen Jahr erholen. „Sie bewegen sich fast wieder in tief schwarzen Zahlen“ belegte Wichmann durch seinen Geschäftsbericht 2008.

Aber durch die neue Verpackungsverordnung (es ist bereits die 5. Novellierung) und die Kennzeichnungspflicht von Frischeprodukten kommen bereits weitere Kosten auf die handwerklichen Fachbetriebe zu, die in ihrem Umfang und in ihrer Größenordnung laut Wichmann noch gar nicht überschaubar sind. Wie Innungsobermeister Werner Schulte mitteilte, gibt es in beiden Bereichen verschiedene Möglichkeiten, sich den neuerlichen Marktgesetzen anzupassen. „Aber dies ist wie immer mit nicht unerheblichen Kosten für unsere Fleischereifachgeschäfte verbunden“, bedauerte der Obermeister, dessen Handwerkszunft auch ohne Ampelkennzeichnung für die Frische und Güte ihrer Qualität garantiert. Als überaus erfreulich wertete Werner Schulte, dass sich die „Alten Herren“ selbstlos für den Erhalt der Wehrberger „Fleischer-Gilde-Stube“ eingesetzt und der Innung damit die langjährige Tradition ihrer Beheimatung erhalten hätten. „Unser Klön-Club, allen voran Innungs-Ehrenobermeister Friedrich Keese, konnte den Pachtvertrag mit dem Eigentümer, der eigentlich mit Datum vom 30. September 2008 ausgelaufen war, auf unbefristete Zeit zu deutlich besseren Konditionen für uns verlängern“, lobte Schulte anerkennend. Die „Alten Herren“, auch der Klön-Club genannt, sind eine Bruderschaft des alten traditionellen Fleischerhandwerks, die heute zwar kein Stimmrecht mehr haben, aber immer noch regelmäßig durch ihre Anwesenheit den noch verbleibenden Innungsbetrieben mit Rat und Tat zur Seite stehen.

Sie bilden auch weiterhin den Vorstand der heimischen Fleischer-

innung (v. li.): Werner Schulte, Friedrich Wilhelm Lange, Stefan Schlensog, Thorsten Philipp und Hans-Joachim Dutschke jun.

Foto: gm



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