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Investor Fritz-Eckhard Sticher von Kritik schwer enttäuscht: „Irgendwann bin ich’s auch leid“

Werder-Bebauung jetzt endgültig vom Tisch

Hameln (HW). „Die Synergieeffekte mit meinem Projekt und dem neuen Wasserkraftwerk der Stadtwerke sind nicht zu realisieren, sodass ich jetzt aufgegeben und zu meinem Projekt Abstand genommen habe.“ Fritz-Eckhard Sticher hat das Vorhaben, auf der Werderinsel ein Geschäftsgebäude zu errichten (wir berichteten), nach einem Gespräch mit Stadtwerke-Geschäftsführerin Susanne Treptow ein für alle Mal zu den Akten gelegt. „Auch die Kritik, die aus der Politik und der Bürgerschaft nach Bekanntwerden der Pläne über mich hereingebrochen ist, hat mir zu denken gegeben“, erklärte der selbstständige Hamelner Steuerberater gestern gegenüber der Dewezet. Er habe sich insbesondere in den vergangenen Tagen an den vom Cartoonisten Uli Stein entworfenen Pinguin erinnert gefühlt, dessen Daseinsberechtigung ausschließlich das Hochhalten eines Schildes mit der Aufschrift „Dagegen“ ist. „Ich war am Wochenende beim Oktoberfest in der Rattenfänger-Halle. Das war eine anstrengende Veranstaltung für mich. Da bin ich oft angesprochen worden, ist mir dieser besagte Pinguin unzählige Male begegnet. Jetzt will ich mich nicht mehr dagegen wehren. Irgendwann bin ich‘s auch leid“, erklärt Sticher, der ursprünglich 14 Millionen Euro für das Errichten eines Wohn- und Geschäftshauses mit Gastronomie und kostenintensiver Tiefgarage zu investieren bereit war. Aber bereits diese Pläne lösten in der Politik keine Begeisterung aus. „Und mit einer Etage weiniger ließ sich das Objekt weder vermarkten noch finanzieren“, so Sticher, der daraufhin nur noch ein auf Stelzen gebautes Geschäftshaus für eigene Zwecke errichten wollte, um weiter expandieren zu können.

veröffentlicht am 25.10.2012 um 06:00 Uhr
aktualisiert am 05.11.2016 um 08:21 Uhr

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