weather-image

Werden Vorschriften für das Expo-Projekt Rotenberg gelockert?

veröffentlicht am 30.03.2009 um 18:39 Uhr
aktualisiert am 05.12.2017 um 14:37 Uhr

Rotenberg Ost

Hameln (ni). Die Stadt Hameln erwägt, die strengen Vorschriften für die Wärmegewinnung im einstigen Expoprojekt „Rotenberg-Ost“ zu lockern. Der Schutz von Umwelt und Nachbarschaft vor Emissionen soll trotzdem gewährleistet bleiben. Kinder- und familienfreundliches Wohnen, energiesparendes Bauen nach Niedrigenergiehaus-Standard, ökologische Siedlungsplanung und flächensparendes Bauen sowie schadstoffarme Energieversorgung – das waren seinerzeit die Kriterien für das Expoprojekt Rotenberg-Ost.

Häuslebauer, die sich dort ein Grundstück sicherten, mussten sich zur Einhaltung dieser Kriterien verpflichten und unter anderem auch dazu, keine „flüssigen und festen Brennstoffe für die Wärmeerzeugung“ einzusetzen. Die Verfeuerung von Öl, Holz und Kohle war damit tabu. Im Bebauungsplan sowie in einem zwischen den Bauherren und der Stadt Hameln geschlossenen Vertrag wurden die Regelungen besiegelt.
Bis vor einem Jahr rüttelte niemand daran. Im März 2008 allerdings fragten „einige Anlieger“ bei der Stadt an, „ob sie von dieser starren Festsetzung nicht herunterkommen“ und entgegen den Bestimmungen des Vertrages nicht auch feste Brennstoffe verfeuern könnten, so Fachbereichsleiter Wolfgang Kaiser. Die Verwaltung habe daraufhin einen Fragebogen an 49 Anlieger verschickt, um deren Meinung zu ergründen. Ein Drittel der Angeschriebenen hat laut Kaiser nicht reagiert, von den restlichen sprachen sich 73 Prozent für eine Lockerung der Vorschriften aus, 24 Prozent dagegen.



Copyright © Deister- und Weserzeitung 2019
Texte und Fotos von dewezet.de sind urheberrechtlich geschützt.
Weiterverwendung nur mit Genehmigung der Chefredaktion.


Anzeige
Weiterführende Artikel

    Immobilien in Hameln: auf immo.dewezet.de finden Sie tagesaktuelle Angebote zur Miete und zum Kaufen

    Immobilien mieten

    Immobilien kaufen

    Anzeige
    Anzeige
    Kommentare
    Kontakt
    Redaktion
    E-Mail: redaktion@dewezet.de
    Telefon: 05151 - 200 420/432
    Anzeigen
    Anzeigen (Online): Online-Service-Center
    Anzeigen (Telefonisch): 05151 / 200 - 666
    Abo-Service
    Abo-Service (Online): Online-Service-Center
    Abo-Service (Telefonisch): 05151 / 200 777

    Keine Zeitung bekommen? Hier zur Zustell-Reklamation.
    X
    Kontakt