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Wer, wie, was

Nach einem Empfang am Vormittag im Bistro „Grüner Reiter“ haben die Mitglieder des Lions Clubs Hameln am vergangenen Samstagabend ihr 50-jähriges Bestehen mit einer großen Party auf Schloss Hülsede gefeiert. Zur Überraschung der meisten Gäste gab es dort eine höchst vergnügliche musikalische Einlage von Mitgliedern und/oder Ehepartnern. Der eigens für diesen Zweck zusammengestellte „Chor“, dem unter anderem Dr. Eckhard Rosenberg, Ottmar Heise und Ulrike Arnecke angehörten (sie singen auch „in echt“ in einem Chor) sang unter anderem die „Caprifischer“, das Lieblingslied von Klaus Arnecke. Der ehemalige Hamelner Oberbürgermeister war selbst mal Lions-Präsident. Aber natürlich durfte auch „The lions sleeps tonight“ nicht fehlen, auch wenn die „Löwen“ in dieser Nacht wohl wenig geschlafen haben dürften.

veröffentlicht am 01.05.2009 um 19:00 Uhr
aktualisiert am 12.11.2016 um 00:21 Uhr

Ein Ständchen für den Lions Club Hameln: Bei der Fete im Schloss
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„Zusammenkommen ist ein Beginn, zusammenbleiben ist ein Fortschritt, zusammenarbeiten ist ein Erfolg.“ Unter dieses Motto hatte Heinz Mensing die Geburtstagsfeier des Hotels „Christinenhof“ in dieser Woche gestellt. Als der 83-jährige Hotelier – er ist vielen Hamelnern auch bekannt als ehemaliger Unternehmer, SPD-Ratsherr und Vorsitzender von Preußen Hameln 07 – damals das fast abbruchreife Gebäude erwarb und sanierte, ahnte wohl noch niemand, welche Erfolgsgeschichte damit beginnen würde. Seit fast fünf Jahren führt Mensings Nichte Renner, die passenderweise mit Vornamen Christine heißt, das Haus eigenständig und erfolgreich und durfte am runden Geburtstag zahlreiche Gäste begrüßen, die mit dazu beigetragen hatten, darunter übrigens auch Günther Willumeit alias „Bauer Piepenbrink“ und Gattin Karin. Beide waren allerdings nicht unbedingt in Feierlaune, hatte sie doch die böse „Hexe“ ins Kreuz getroffen. Übrigens: Der erste, der sich damals ins Gästebuch eingetragen hatte, war Klaus Arnold, seinerzeit Landrat des Landkreises Hameln-Pyrmont.

Beim diesjährigen BHW-Forum am Mittwoch ist Gerhard Reese in Verlegenheit gekommen: Der Wirtschaftsförderer aus Bad Münder hatte extra seine Pfeife im Auto gelassen, weil er natürlich davon ausging, dass die Veranstaltung gänzlich frei von blauem Dunst sein würde. Sein Hamelner Kollege Dietmar Wittkop allerdings – BHW-erfahren – wusste es besser und hatte seine Zigaretten mitgebracht. Denn er hatte noch aus dem Vorjahr in Erinnerung, dass der hintere Teil des Veranstaltungsraumes den Rauchern vorbehalten ist. Was natürlich nicht bedeutet, dass Nichtraucher hier keinen Zutritt hätten. Der Münderaner immerhin fand ein paar großzügige Zeitgenossen, die ihm schließlich die eine oder andere Zigarette spendierten. Übrigens: Der Wirtschaftsförderer hilft in der Kurstadt schon mal als Standesbeamter aus, wenn Not am Mann ist. Und hat vor kurzem das erste Paar bei einer „Moonlight-Trauung“ vermählt – Thomas Linke und Kathrin Otto kommen zwar aus Emmerthal, haben aber in Bad Münder geheiratet.

Für Hans-Hermann Weper ist in dieser Woche eine spannende Zeit zu Ende gegangen: Der Ortsbürgermeister von Tündern leitete zum letzten Mal eine Sitzung des Ortsrates im Weserdorf. Denn absprachegemäß teilt er sich die Amtszeit mit Thilo Meyer. Weil der einen Unfall hatte, musste die offizielle Amtseinführung zwar auf die nächste Zusammenkunft verschoben werden, für Weper jedoch gab es schon mal ein Abschiedsgeschenk von Horst Hönig im Namen vom „Stammtisch Nord“, und zwar einen Band mit allen Seiten, die die Dewezet anlässlich der Fußballweltmeisterschaft herausgebracht hatte.

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Ein Prosit auf den runden Geburtstag: HMT-Chef Harald Wanger, Hotelchefin Christine Renner, Klaus Arnold, Günther Willumeit alias „Bauer Pienpenbrink“, Heinz Mensing und Ehefrau Inge (v.li.). Foto: CK

Hameln mal wieder im Fernsehen, und diesmal ist es vor allem die „Insel“. Ein Team des NDR hat bei Wirtin Uschi Fischer gedreht, und zum Glück präsentierte sich das Werder von seiner schönsten Seite, schien doch die Sonne aus allen Knopflöchern. Carola Schede und ihrem Kameramann Markus Krüger jedenfalls schien der Biergarten im Herzen der Stadt gut gefallen zu haben, zumal auch Rattenfänger Michael Boyer den beiden aufspielte.

Die Hamelner Wirtschaftsjunioren haben ihre Verantwortung für die Region nun auch im wahrsten Sinne des Wortes „in die Hand“ genommen. Für den Kindergarten der Awo in Klein Berkel haben zehn Mitglieder aus dem Kreis junger Unternehmer und Führungskräfte ein neues Blockbohlenhaus aufgestellt. Im vergangenen Jahr waren für die Aktion schon kräftig Spendengelder eingesammelt worden, um das Projekt jetzt zu realisieren. So war zum einen während eines Vortrags zum Thema „Soziale Verantwortung von Unternehmen“, den die Wirtschaftsjunioren zusammen mit der Arbeitgeberverband AdU organisiert hatten, der „Klingelbeutel“ durch die Reihen gegangen. Zum anderen wurde ein Teil des Erlöses aus dem Glühweinverkauf auf dem Weihnachtsmarkt für die Aktion gespendet. Damit das Haus auch auf einem sicheren Fundament steht und ein dichtes Dach besitzt, spendete die Firma Honig außerdem diese Baustoffe. Das Blockbohlenhaus soll als Spielhaus für die Kinder dienen. Der Awo-Kindergarten wurde als integrativer Kindergarten ganz bewusst ausgewählt, da hier Kinder mit und ohne Behinderung gemeinsam spielen und toben können. Außerdem setzt sich die Einrichtung besonders für die Familienberatung ein.

Übrigens, liebe Leserin, lieber Leser: Wenn Sie heute zum venezianischen Ball gehen möchten und noch eine Maske brauchen: In der Dewezet-Geschäftsstelle gibt es sie heute kostenlos!

Insel-Wirtin Uschi Fischer im Gespräch mit Carola Schede vom NDR.

Foto: nls

Horst Hönig (re.) überreicht Hans-Hermann Weper das Abschiedsgeschenk vom „Stammtisch Nord“.

Foto: CK



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