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wer, wie, was 6.2.

Kunst hilft heilen – und eine lebendige, patientennahe und kommunikationsfördernde Atmosphäre liegt dem Team Gynäkologie und Geburtshilfe am Kreiskrankenhaus Hameln besonders am Herzen. Aus diesem Grund wurde das Projekt „Kunst im Krankenhaus – Kunst im Kreißsaal“ in der Frauenklinik ins Leben gerufen. Die vorerst letzte Ausstellung an der Wilhelmstraße eröffnete Andrea Eilers aus Rinteln am Donnerstagabend. Die Diplom-Kulturpädagogin zeigt noch bis zum 13. März ihre Werke, darunter Acryl und Mischtechnik auf Leinwand. Mit dem Umzug an die Weser sei es ihr „besonders wichtig, dass sich die Idee des Ausstellungsprojektes weiterträgt und auch größer aufgezogen wird“, sagt Dr. Simone Reifferscheid. Dass die harmonische Wirkung von Kunst eine Atmosphäre der Geborgenheit und Entspannung erziele und auch positiven Einfluss auf die Genesung der Patienten habe, sei bewiesen. Weitere Ausstellungen sind also geplant. „Bei uns haben sich schon jede Menge Künstler gemeldet. Es gibt aber auch Interessenten, die Lesungen oder Musikabende anbieten möchten“, so Dr. Reifferscheid, die sich über ihr „engagiertes Team voller Ideen“ freut.

veröffentlicht am 05.02.2010 um 19:00 Uhr
aktualisiert am 10.11.2016 um 19:21 Uhr

Dirk Büttner von der Straßenmeisterei freut sich mit den Kollege
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Was schenkt man einem, der schon alles hat? Einen Karton mit „Nichts“ zum Beispiel. Den jedenfalls bekam Dr. Frank Schubert, Vorsitzender des Verwaltungsrates des Schiffsgetriebeherstellers Reintjes, in dieser Woche zu seinem Geburtstag. Denn im Vorfeld hatte der frischgebackene 68er ausdrücklich darauf hingewiesen, dass er „nichts“ haben möchte. Da natürlich trotzdem niemand mit leeren Händen dastehen wollte, füllte sich ganz schnell eine Box mit Scheinen, die einem SOS-Kinderdorf auf der vom Erdbeben schwer verwüsteten Karibikinsel Haiti zugutekommen sollen. Kassensturz machte am Ende Ex-Kämmerer Dieter Joschko, aufmerksam beobachtet von den übrigen Gästen im „Schultheiss“. Ein erklecklich Betrag war zusammengekommen, den das Geburtstagskind, stolzer Großvater von vier Enkeln, auf 1000 Euro aufstockte. Ein Geschenk der besonderen Art machte an diesem Abend übrigens Wolfgang Hartmann: Der Leiter der Eugen-Reintjes-Schule überbrachte „Grüße aus dem Vatikan“, als Dolmetscherin fungierte Ehefrau Marianne. Ein Instrument (Gitarre oder Saxofon), das der Studiendirektor sonst gerne zu solchen Anlässen mitbringt, hatte er diesmal nicht dabei. Wer ihn und seine Band, die „BBStars“, aber mal hören möchte, dem sei ein Auftritt der Pädagogen-Truppe am 12. Februar im Lalu empfohlen. Dort wird auf Initiative von Schülern der HLA Mucke zugunsten der Hamelner Tafel gemacht.

Sie sind in diesen Tagen und Wochen nicht zu beneiden, die Männer der Straßenmeisterei in Rohrsen, die den Räumdienst versehen. Und weil der Knochenjob irgendwie überhaupt kein Ende zu nehmen scheint (und auch noch viele meckern), haben der CDU-Landtagsabgeordnete Otto Deppmeyer und der stellvertretende Landrat Thorsten Kellner den Männern am Donnerstag einen Besuch abgestattet, um ihnen für ihre schwere Arbeit in der jüngsten Zeit zu danken. Versteht sich, dass die beiden Politiker auch einen gut gefüllten Korb mitbrachten.

Er ist ein ausgesprochener Charmeur, gilt aber gleichzeitig auch als Hitzkopf – jedenfalls dann, wenn er Fußballschuhe trägt. Dass mussten seine sportlichen Gegner bereits des Öfteren erfahren, nämlich immer dann, wenn Dennis Offermann aus der Haut fuhr. Das ist dem früheren Stürmer von Preußen Hameln 07 bekanntlich selten gut bekommen, denn auch Schiedsrichter sind ja nicht blind. Ausleben durfte er sein Temperament aber kürzlich bei der Feier seines 30. Geburtstages, die unter dem Motto „Red Light District“ stand. Da gaben rund 70 Gäste dem Medienberater der Dewezet die Ehre, und ausnahmslos alle hatten sich dem Motto entsprechend verkleidet – als Hure oder Zuhälter zum Beispiel. Die Fete, so versichert der Jubilar, sei aber dennoch in gesittetem Rahmen abgelaufen.

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Siegmut Piehl

„Der kleine Stein“, „Rote Punkte“ oder „Volltreffer“ – so lauten die Titel kleiner heiterer Geschichten, die der Hamelner Siegmut Piehl in ein kleines Bändchen gepackt hat. „Mitten im Leben“ ist der vollständige Name des mit kleinen Zeichnungen und Bildern illustrierten Büchleins (ISBN-Nummer 3-9809073-8-4), bei dem eigenes Erleben des 70-Jährigen eingeflochten ist. Namen, Personen, Orte und Dialoge, die in diesen Geschichten vorkommen, entspringen nicht nur seiner Phantasie, sagt der Autor, der sich bei allen bedankt für „erbauliche Mitarbeit, Diskussionen, Hinweise und Ratschläge“, die ihm bei der Realisierung dieses Buches geholfen hätten. In diesem Sinne: Viel Spaß beim Lesen und ein schönes und hoffentlich schneefreies Wochenende.

Alarm im Sperrbezirk? Dennis Offermann (hinten Mitte) feierte seinen 30. Geburtstag als Rotlicht-Party.



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