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In dieser Woche hat Michael Wippermann seinen Gewinn eingelöst, den er im Sommer anlässlich des Umwelttages abgestaubt hatte –

veröffentlicht am 30.10.2009 um 19:00 Uhr
aktualisiert am 11.11.2016 um 02:41 Uhr

Haben die närrische Regentschaft übernommen: Hans-Jürgen I. und
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eine Fahrt mit einem Entsorgungsfahrzeug der Firma Tönsmeier. Firmensprecher Boris Ziegler stattete Wippermann mit Sicherheitsschuhen, Weste und Handschuhen aus, und gemeinsam mit den Mitarbeitern Tobias Nagel und Valentin Jacobi sammelte er in Wangelist gelbe Säcke ein. Eine ganz andere Perspektive böte sich hinten auf dem Trittbrett des Fahrzeugs, sagte der bei e.on tätige Gewinner und fügte hinzu: „Schon nach kurzer Einarbeitungszeit warf Wippermann die Säcke mit einer Selbstverständlichkeit in das Fahrzeug, dass man ihm seinen Gaststatus kaum noch anmerkte“. Ein typisches Erlebnis der professionellen Müllentsorger: Bürger, die vergessen haben, ihre Säcke herauszustellen. Auch an diesem Morgen eilte eine Wangelisterin flugs zu ihrer Garage, um die gelben Säcke doch noch loszuwerden. Als der Gastentsorger jedoch in einem der gelben Säcke einen Toilettendeckel entdeckte, rief er: „Der gehört aber nicht da rein.“ Über die Kenntnis des Amateurs staunten die Tönsmeierkollegen nicht schlecht; der aber stellte lachend klar: „Ich habe mich natürlich bei Wikipedia vorbereitet.“

Das Frauenländerspiel Deutschland-Schweden im Weserberglandstadion hat gute Chancen, sich mit einem Rote-Karten-Rekord in die Geschichte des internationalen Damenfußballs einzuschreiben. Aber nicht, weil die Damen beim U19-Frauenländerspiel besonders ruppig zur Sache gingen, sondern weil ein Zeichen gesetzt werden sollte. „3000 Rote Karten gegen Rassismus und Vorurteile“, so Bernhard Kruppki von der Bürgerstiftung Weserbergland, sollten nach dem Willen des Integrationsprojektes „Fußball-Brücke“ vom Stadionpublikum in der Spielpause demonstrativ gezückt werden. Ausgeheckt und vorbereitet hatten das Ganze Andreas Wittrock, „Fußball-Boss“ vom Fußballkreis Hameln-Pyrmont, „Fußball-Brücken“- Ideengeber Gerhard Paschwitz und Friedrich-Wilhelm Kaup, Vorstandsvorsitzender der Sparkasse Weserbergland. 16 Jugendliche der Königsschule waren aktiv in die Organisation eingebunden: Sie verstanden es als besondere Auszeichnung und waren besonders motiviert, weil sie sich allesamt auf den Trainerschein und den Schiedsrichterschein vorbereiten – und da geht es in erster Linie eben um Fair Play.

Hameln hat ein neues Prinzenpaar: Prinz Hans-Jürgen I. und seine Prinzessin Tamara I. (mit dem Namen Salau) sind auf der „Karlshafen“ inthronisiert worden und haben so das närrische Regiment in der Stadt übernommen. Beide sind 56 Jahre alt, Neu-Hamelner (seit drei Jahren), gehören inzwischen dem 1. Hamelner Carneval-Verein von 1975 an und haben einen karnevalistischen Hintergrund, die Prinzessin war sogar selbst Gardeleiterin und Tanzmariechen. Im Hauptberuf sind die Majestäten in der Trainingsabteilung von Volvo/ABG beziehungsweise als selbstständige Managementtrainerin tätig. Das Motto ihrer Regentschaft. Carpe diem (nutze den Tag).

Einen Mega-Kohlrabi gab’s für Geburtstagskind Eckhard Koss
  • Einen Mega-Kohlrabi gab’s für Geburtstagskind Eckhard Koss (re.) vom CDU-Ratsherrn Jobst Brüggemann. Foto. CK
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Den Tag genutzt, nämlich den vergangenen Samstag, hat auch Eckhard Koss, wenn auch auf weniger närrische Weise: Unser Stadtdirektor feierte nämlich seinen 63. Geburtstag. Versteht sich, dass da nicht nur (aber natürlich auch) Vertreter aus der Politik dem Ersten Stadtrat in Klein Berkel ihre Aufwartung machten und selbstverständlich Geschenke mitbrachten, darunter einen Mega-Kohlrabi, groß wie ein Fußball, überreicht von Rohrsens Ortsvorsteher Jobst Brüggemann. Die ersten waren mal wieder die Sportkameraden, allen voran Heinrich Wilkening. Der ließ sich wie üblich nicht lange bitten und setzte sich ans Klavier, um ein paar Liedwünsche zu erfüllen, darunter auch den des Geburtstagskindes: „In Peru, in Peru...“ lautet der (nicht ganz jugendfreie) Song.

Jubilarehrungen sind eine feine Sache, finden aber meist unter Ausschluss der Öffentlichkeit statt. Nicht so beim Malerbetrieb Ernst Deutsch: Reiner Rotthues, Christiane Wilms und Ralf Gülland (die beiden letzten haben bereits ihre Ausbildung dort gemacht) wurden für 25-jährige Betriebstreue ganz offiziell auf der Hochzeitshausterrasse geehrt, mit Rattenfänger und allem Drum und Dran. Herzlichen Glückwunsch auch von dieser Stelle.

Viele haben sie sicher schon vermisst: Gudrun Johns, die für die Dewezet allwöchentlich den Marktbericht verfasst, fehlt seit Wochen. Die Ärmste hatte sich beim einem Auftritt der Liedertafel in Verona einen komplizierten Trümmerbruch im Knie zugezogen, musste neun Tage unbeweglich in einem italienischen Krankenhaus liegen („Operateur absolute Spitze!“) und war seit dem 21. Oktober schließlich in Italien in der Reha, wo sie einen „tollen Physiotherapeuten“ hatte. Aber „gj“ gibt nie auf und ist zuversichtlich, heute endlich reisefertig zu sein. Wir wünschen ihr natürlich gute Besserung und uns, dass sie bald wieder ihre Berichte schreibt. In diesem Sinne: Bienvenuto a casa, liebe Gudrun!

Die Geehrten auf der Hochzeitshaus-Terrasse mit Chef Ernst Deutsch (li.) und Geschäftsführerin Regina Rüffer.

Foto: Wal

Zeigten Rassismus und Vorurteilen die rote Karte: Junge Besucher des Frauen-Länderspiels Deutschland gegen Schweden.

Foto: aro

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