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Snowboarder sind schnell. Manchmal viel zu schnell. Diese schmerzhafte Erfahrung musste Mara-Lena Truchseß während einer Skifreizeit in Südtirol machen. Unterwegs in der Ski-Arena Klausberg, bretterte ein solcher Snowboard-Fahrer mit hohem Tempo die Gymnasiastin, die er vermutlich übersehen hatte, einfach um. Der begleitende Lehrer Torsten Vetter, der am Ende seiner achtköpfigen Gruppe fuhr, hatte den Unfall nicht bemerkt, sondern war von anderen Schülern auf das Geschehen aufmerksam gemacht worden. Da aber hatte die 18-Jährige bereits das Bewusstsein verloren, doch Vetter behielt einen kühlen Kopf und wusste dank der Erste-Hilfe-Kurse, die er an der Handelslehranstalt regelmäßig absolviert, was zu tun war: Er beatmete das Mädchen – mit Erfolg: Noch vor Eintreffen der Bergwacht war die Schülerin wieder ansprechbar, kam allerdings mit Prellungen und einer Gehirnerschütterung ins Krankenhaus. Nach 24 Stunden durfte die Hamelnerin die Klinik verlassen und nimmt inzwischen auch wieder am Unterricht an der HLA teil. Und Vater Wolfhard F. Truchseß ist dankbar für so viel Umsicht des Pädagogen: „Er hat unserer Tochter wohl das Leben gerettet“, glaubt er.

veröffentlicht am 28.01.2012 um 06:00 Uhr
aktualisiert am 07.11.2016 um 03:21 Uhr

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„Grimms Neue Märchen“ hat Britta Daniel-Tonn ihr Buch genannt, in dem es immer ein Happy-End bei den einzelnen Sagen gibt. Initiiert durch Daniela Vöste vom Hamelner Stadtmarketing, überlegt die Stadt Hameln jetzt,

das in dem Band enthaltene neue Rattenfängermärchen mit für das Image der Stadt zu nutzen. Dazu wurde auf Hamelns Facebook-Pinnwand eine Umfrage zu der von der Münderanerin umgedichteten Sage gestartet mit der Frage, wie die User einen kinder- und rattenfreundlichen Rattenfänger finden.

Schiffseigner gefunden! In der vergangenen Woche wurde an dieser Stelle nach einem Ehepaar gefahndet, das sein Segelboot auf den Namen „Coffeehouse“ getauft hat, in Anlehnung an Hamelns bekannte Jazzband. Jetzt haben sich die beiden gemeldet: Es sind Manfred und Margret Bolte aus Hameln. Beide gehören schon seit Gründungszeiten der Coffeehouse Jazzband zu deren treuesten Fans. Urgestein Alfred Finke: „Gern würden wir ja mal einen musikalischen Törn auf dem Boot machen, doch dazu reicht der Platz wohl nicht aus. Wir müssen vermutlich warten, bis mal ein Kreuzfahrtschiff auf den Namen „MS Coffee House“ getauft wird. Na dann: Viel Glück! Und hoffentlich keinen italienischen Kapitän.

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Wer beim alljährlichen Polizeiball einen ansonsten begehrten Platz am Rand der Bühne bekommt, muss immer mal damit rechnen, auf selbige geholt zu werden, um bei irgendwelchem Schabernack mitzumachen. So erging es am letzten Samstag auch Helmut Bläsche, dem ehemaligen Vorsitzenden der Gewerkschaft der Polizei: Obwohl er tapfer (?) woanders hinschaute, versuchte jemand aus den Reihen der „Master Rats“, den Mann der GdP zum Mitmachen bei waghalsigen Tanzmanövern zu animieren. Was im Vorfeld wohl abgesprochen war, allerdings nicht mit Bläsche. Und im Übrigen auch auf eine Verwechslung zurückzuführen ist: Gemeint war nämlich Ralf Leopold, neuer Chef der Polizeiinspektion Hameln-Pyrmont/Holzminden. Der machte gute Miene zum bösen Spiel und auch als Opfer eine gute Figur bei der rasanten Darbietung. Und Bläsche blieb es erspart, dass er am nächsten Tages vielleicht „Rücken“ gehabt hätte.

Kirchengeschichte(n) aus Hameln – unter diesem Motto stehen die Radioandachten von Marktkirchen-Pastor Thomas Risel auf NDR 1 NDS. Sie sind vom 6. bis 10. Februar täglich um 9.15 Uhr zur hören. In der Reihe „Himmel und Erde“ berichtet er über das Jubiläum des Münsters St. Bonifatius, das mit 1200 Jahren zu den ältesten Kirchen Niedersachsens gehört. Neben einem geschichtlichen Rückblick zum Kirchbau und zum Namenspatron Bonifatius erzählt er auch aktuelle und historische „Kirchengeschichten“ rund um das bedeutende Bauwerk und auch aus dem Leben der Menschen in Hameln. So kam es 1757 während eines Weihnachtsgottesdienstes zu einem Einsturz, als der Ofen der Sakristei samt Pastorenschaft in einen Gebeinekeller fiel. Dass niemand verletzt wurde und der Gottesdienst mit Predigt fortgesetzt werden konnte, ist nur eine der vielen erzählenswerten Geschichte aus dem Hamelner Münster. Das Gotteshaus feiert in diesem Jahr seine Gründung vor 1200 Jahren. Die Marktkirche St. Nicolai,, an der Risel Pastor ist, stammt aus dem 12. Jahrhundert. Sie wurde bekannt als Kirche der Kaufleute, Bürger und Handwerker und berühmt unter anderem durch den Rattenfänger von Hameln, der seit dem Mittelalter auf einem Kirchenfenster hier zu sehen ist.

Nicht alle lassen sich so schnell aufs Glatteis führen wie die Grünen. Das ist natürlich nicht politisch gemeint, sondern in diesem Fall eher sportlich. Denn Ratsherr Jürgen Mackenthun war einer der ersten unter den geladenen Gästen, der bei der inoffiziellen Einweihung der Eisbahn im Bürgergarten seine Kufen unterschnallte. Überhaupt ist dieser fast zwei Meter große Kommunalpolitiker ausgesprochen sportlich, ist Marathon gelaufen und gilt als exzellenter Tänzer. Nur was seine Bandscheibe zum neuerlichen Ausflug aufs Eis sagt, daran mochte er gar nicht denken...

Waghalsiges Manöver: Ralf Leopold, neuer Polizeichef in Hameln, macht den Spaß mit und im Übrigen eine gute Figur.

Foto: Dana

Erzählt Kirchengeschichten im NDR: Pastor Thomas Risel.

Auf gar nicht dünnem Eis: Der grüne Ratsherr Jürgen Mackenthun drehte als einer der ersten seine Runden im Bürgergarten.

Foto: Wal



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