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wer, wie, was 1.8.09

Peggy March hatte Recht. „Mit 17 hat man noch Träume“, wusste die Schlagersängerin einst und landete mit diesem Song einen großen Hit. Und der war zugleich auch das Motto einer Feier, zu der Jutta Tiedau, Leiterin Personalmanagement der Sparkasse Weserbergland, aus Anlass ihres 50. Geburtstages eine große Gästeschar in das Lokal „Forellental“ in Hemeringen eingeladen hatte. Unter den zahlreichen Geschenken gab es, dem Wunsch des Geburtstagskindes entsprechend, vor allem Bares für eine London-Reise, zumeist fantasievoll verpackt. Besonders viel Mühe für seine Kollegin hatte sich dabei Vorstandsmitglied Thomas Greef gegeben: Gemeinsam mit Ehefrau Andrea hatte er aus einem Bausatz die Tower-Bridge gebastelt. Und zwar – ganz wie im richtigen Leben – unter erheblichen Schwierigkeiten, wollten doch die Teile nicht immer ganz zusammenpassen, sodass die zwei nach Fertigstellung von rund 80 Prozent des Bauwerks noch einmal von vorne anfangen mussten. Tränen der Rührung trieb der Jubilarin ein weiteres Geschenk aus den Reihen der Mitarbeiter in die Augen: ein Video, in dem Greef und Werbeleiter Bernhard Kruppki die Hauptdarsteller mimten und sich – wenn auch nicht ausgesprochen wohltönend – an oben genanntem Schlager versuchten, weil die Original-Interpretin angeblich leider andere Termine hatte. Übrigens galt die Feier zwar eigentlich dem Geburtstagkind, doch reichlich Glückwünsche gab es an diesem Tag auch für den bisherigen Lebenspartner Friedrich-Wilhelm Kaup, seines Zeichens Vorstandsvorsitzender des Geldinstituts: Nur wenige Tage vor dem runden Geburtstags hatten Jutta und „Fri-Wi“ heimlich auf Sylt geheiratet! Auch mit 50 hat man eben noch Träume.

veröffentlicht am 31.07.2009 um 19:00 Uhr
aktualisiert am 11.11.2016 um 11:41 Uhr

Hochzeit Nummer eins: Friedrich-Wilhelm Kaup und Jutta Tiedau na
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Nicht auf einer Nordseeinsel, aber doch an einem ungewöhnlichen Ort geben sich heute Ralf Rokitta (44) aus Hannover und Bente von der Heide (35) aus Potsdam das Ja-Wort: Sie heiraten im Hörsaal der Universität Hannover. Diese bietet das deutschlandweit erstmalig an, und als die beiden – sie sind akademische Sprachtherapeuten und haben sich über ihren Berufsverband kennengelernt – davon erfuhren, machten sie spontan den Termin fest, zumal der Bräutigam (er ist Abteilungsleiter der Sprachtherapie im Krankenhaus Lindenbrunn in Coppenbrügge) einst in Hannover studiert und somit auch eine Beziehung zur dortigen Universität hat.

Hochzeit Nummer drei: Für Aufsehen in Hessisch Oldendorf haben Birgit Arieesen-Maduka und Valentine Maduka gesorgt, als sie anlässlich ihrer Trauung im neuen, liebevoll geschmückten Motorboot der DLRG mit dem Namen „Horst“ durch die Stadt kutschierten. Mitglieder der Ortsgruppe der Lebensretter hatten ihre Vorsitzende und deren nigerianischen Ehemann mit dieser einmaligen Tour überrascht; mithilfe des Nenndorfer DLRG-Bullis hatten sie das im Garten der 31-jährigen Braut und ihres zehn Jahre älteren Ehemannes liegende Boot kurzerhand vor der Marktkirche geparkt. Nicht n ur das Brautpaar staunte, als es diese „Hochzeitskutsche“ nach der Trauung erblickte. Wie gut, dass die Hessisch Oldendorferin mit holländischen Wurzeln erst unlängst ihren Bootsführerschein erworben hatte.

Und hier kommt Nummer vier: Für den schönsten Tag in ihrem Leben hatten sich auch Miriam Luzy Burke (24) und Philip Priebe (33), beide erfolgreiche Läufer des ESV, etwas Besonderes ausgedacht und sich für ihre Hochzeitsfeier ein idyllisch gelegenes Ferienhaus im Wald mit zwei kleinen Seen vor der Haustür, ohne Nachbarn und Zivilisation, ausgesucht. Das Terrain hatten sie beim Sommertrainingslager im letzten Jahr in der Nähe von Osnabrück (Neuenkirchen-Vörden) entdeckt, und der Bräutigam hatte seine zukünftige Ehefrau auf ein kleines Boot gelockt und ihr bei einem Glas Champagner die entscheidende Frage gestellt. Als er sich mit dem Ring in der Hand niederkniete, bekam er nicht nur wackelige, sondern auch nasse Knie, da inzwischen Wasser in dem alten Holzkahn stand. Nach der standesamtlichen Zeremonie am vergangenen Wochenende in der Aerzener Domänenburg mussten aber erst noch einige Pflichten erfüllt werden. Dazu hatten die Sportfreunde eine Hürde in den Weg gestellt, Kollegen verstreuten ein Riesenpuzzle aus Pappkartons, das obligatorische Betttuch wurde mit stumpfen Nagelscheren bearbeitet, und als der Bräutigam auch beim Windeln wechseln ein geschicktes Händchen bewies, durfte die Hochzeitsgesellschaft nach Neuenkirchen-Vörden aufbrechen.

Hochzeit Nummer zwei: Philip Priebe und Miriam Luzy Burke grüßen
  • Hochzeit Nummer zwei: Philip Priebe und Miriam Luzy Burke grüßen als Frischvermählte. Foto: olz
Hochzeit Nummer drei: Birgit Arieesen-Maduka und Valentine Maduk
  • Hochzeit Nummer drei: Birgit Arieesen-Maduka und Valentine Maduka schippern in Hessisch Oldendorf mit der DLRG in den Hafen der Ehe. Foto: ah
Vor dem Zeckenbiss mit seinen fatalen Folgen: das Ehepaar Steffe
  • Vor dem Zeckenbiss mit seinen fatalen Folgen: das Ehepaar Steffens, fröhlich winkend.
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Hochzeit Nummer zwei: Philip Priebe und Miriam Luzy Burke grüßen
Hochzeit Nummer drei: Birgit Arieesen-Maduka und Valentine Maduk
Vor dem Zeckenbiss mit seinen fatalen Folgen: das Ehepaar Steffe
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Nachdem die Hamelner Karin und Klaus Steffens die Oldtimer-Rallye „Vino Miglia“ mit Erfolg absolviert hatten, ging es mit ihrem Triumph 2000 Roadster nonstop weiter ins Montafon zur Teilnahme an der „Silvretta-Classic“, der wohl bekanntesten deutschen Rallye, die vom Hochglanz-Magazin „Motor-Klassik“ ausgerichtet wird. Im Vorjahr hatten die heimischen Fahrer diese Veranstaltung mit ihrem Jensen CV8 (330 PS) gewonnen, und auch diesmal lief es wieder sehr gut: Klassensieg, Gewinn einer Wertungsprüfung, Tagessieg, bestplatziertes deutsches Team, in der Gesamtwertung ein dritter Platz und somit mit ihrem vergleichsweise alten und schwachen Fahrzeug (Baujahr 1949, 68 PS) ein hervorragendes Ergebnis. Das wird umso deutlicher, wenn man weiß, dass der Erstplatzierte mit einem Lancia Stratos nicht nur einen ehemaligen Werkswagen der Rallye-Weltmeisterschaft aus den 70er Jahren mit über 300 PS fuhr, sondern auch der Zweitplatzierte mit einem ebenso jungen Auto über 250 PS zur Verfügung hatte; und beides waren außerdem Werksteams. So weit, so gut, doch der „Nachschlag“ kam nach der Heimkehr: Karin Steffens, auf dem Bild dem Fotografen noch begeistert zuwinkend, bekam hohes Fieber und heftige Schmerzen und musste in die Notaufnahme des Krankenhauses. Der vermutliche Grund: ein Zeckenbiss mit entsprechender Infektion. Die nächsten gemeldeten Rallyes fallen hiermit flach. Rallye-Fahren ist eben doch gefährlich – aber anders, als man gemeinhin denkt. Auch von dieser Stelle gute Besserung!

Alles Gute kommt von oben: Das gilt auch für den Fußball, wenn der nämlich vom Himmel fällt. Wieder einmal für Überraschungen gut war die Hamelner Promi-Elf, als die am Mittwoch im Bückeburger Jahn-Stadion gegen die Schaumburger Promi-Auswahl antrat. Mag sein, dass denen die Rasta-Mähnen die Sicht vernebelt hatten oder sie durch Frank Noçont mit seinem Disko-Mobil abgelenkt wurden – jedenfalls merkten sie erst kurz vor dem Anpfiff, dass die Kapitänin der Hamelner fehlte. Ein Blick nach oben, und Claudia Bubat fiel im wahrsten Sinne des Wortes aus allen Wolken. Im Tandem-Sprung den Ball fest zwischen den Händen, segelte sie auf den grünen Rasen. Angesichts dieser Show-Einlage war das Ergebnis des Matches nur noch zweitrangig. Hamelns Promis ließen ausnahmsweise die Schaumburger gewinnen – 1:6 stand es am Ende. Das einzige Tor für das Rattenfänger-Team schoss Marcus Kießling, und kein Geringerer als Ex-Preußen-Torjäger Dennis Offermann moderierte das Spiel und wenigstens dabei für Hameln.

Wieder auf dem Boden der Tatsachen gelandet: Mannschaftskapitänin Claudia Bubat nach ihrem Tandemsprung.

Foto: nls



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