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Wenn am 23. Mai als Nachfolger von Horst Köhler ein neuer Bundespräsident gewählt wird, können auch mehrere Vertreter aus der heimischen Region ihre Stimme abgeben: Als Wahlkreisabgeordnete ist Gabriele Lösekrug-Möller bereits durch ihre Funktion als Mitglied des Bundestages dabei. Und ihre Landtagsfraktion hat zusätzlich eine zwanzigköpfige Delegation zusammengestellt, in der die verschiedenen Gruppen der Bevölkerung repräsentiert werden. Mit dabei: Silvia Nieber, Bürgermeisterin aus Bad Münder und Dr. Jochen Hahne, Unternehmer und Geschäftsführer der Wilkhahn Gruppe, ebenfalls aus Bad Münder. Der hat zwar seinen Wohnsitz in Hannover, wird aber durch seinen Firmensitz von „Lö-Mö“ der Region zugerechnet. Und das gilt auch für den hannoverschen Buchhändler und Initiator von „Mentor“ (Lesehilfe für Kinder), Otto Stender, der in Coppenbrügge und Umgebung seine Wurzeln hat.

veröffentlicht am 15.05.2009 um 19:00 Uhr
aktualisiert am 11.11.2016 um 21:41 Uhr

Haben schon fleißig für den Triathlon trainiert: Mitglieder von
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Zehn Mitglieder des Service-Clubs Round Table 62 Hameln stellen sich morgen der Herausforderung des 20. Hamelner Triathlons, der aus Laufen, Schwimmen und Radfahren innerhalb einer ganz bestimmten Zeit besteht. Neben Spaß, Ehrgeiz und Herausforderungen steht dabei ein wichtiges anderes Ziel im Fokus der Starter: die Sportgruppe für Menschen mit geistiger Behinderung des TUSPO 73 Hameln. Jeder Starter von RT 62 hat einen Sponsor, der ihn bei seinem Vorhaben unterstützt. Und jede Minute, die der Athlet schneller läuft als die langsamste RT-Zeit des Vorjahres (damals eine Stunde 40 Minuten), füllt die Kasse für den guten Zweck. Um möglichst viele Minuten herauszuholen, haben sich einige der in den Triathlon-Disziplinen meist ungeübten Tabler am Stadion getroffen, um zu trainieren. Ziel ist es, die Hürde von 1000 Euro zu knacken.

Die Premiere des Rattenfängermusicals „Rats“ war mal wieder ein toller Erfolg – Super-Wetter, Super-Stimmung und dichtes Gedränge auf dem Pferdemarkt, wo diese eigentlich nur für das Jahr der Expo geplante Aufführung zum zehnten Mal gezeigt wurde. Tolle Stimmung gab’s deswegen natürlich auch bei der anschließenden Premierenfeier im Café „täglich“, zu der die Betreiber Gabriele und Dieter Güse als Sponsoren die Gäste eingeladen hatten. Choreografin Anke Rettkowski – sie zeichnet übrigens auch für das Musical „Münchhausen“ in Bodenwerder verantwortlich – bedankte sich für das Füllhorn des Lobes, das über dem Ensemble ausgeschüttet wurde, auf ihre Weise: Sie sang gemeinsam mit den Darstellern einen Song aus dem Stück. Wie schon in den Vorjahren, so versuchte sie auch diesmal wieder ihr sprichwörtliches Lampenfieber hinter einem großen Hut zu verstecken. Garniert war die Eigenkreation mit einer Ratte – der ersten von vor zehn Jahren.

Er war ein „KOB“ der ersten Stunde und als solcher ein Schutzmann zum Anfassen: In dieser Woche hat der frühere Polizeihauptmeister und Kontaktbeamte Klaus-Dietrich Gruhl im Tönebön am Klüt, wo er zwischenzeitlich lebt, seinen 85. Geburtstag gefeiert. Polizeidirektor Bernd Wiesendorf, Chef der Polizeiinspektion Hameln-Pyrmont/Holzminden, und Ralf Hermes, Vorsitzender der Gewerkschaft der Polizei (GdP), lobten den Jubilar als „vorbildlich und bürgernah“. Und das gilt auch für die Zeit nach seinem aktiven Dienst: Über 20 Jahre lang engagierte er sich ehrenamtlich für den Paritätischen in Hameln in verschiedenen Projekten, darunter für die Schul-AG an der Wilhelm-Raabe-Schule oder den Generationendialog „Jung trifft Alt“. Gruhl bekam dafür die Landesmedaille, ist aber auch Träger etliche anderer Auszeichnungen, darunter die Nadel des Vereins für Grenzbeziehung und Heimatpflege für 40 Jahre Mitgliedschaft. Dank statteten ihm bei der Feier unter anderem Christa Bruns und Dr. Hermann Niederhut im Namen des Beirats der Paritäten ab. Und von Hermes gab es als Zusatzgeschenk noch eine alte Polizeiuniform.

Lob für den Jubilar: Geburtstagskind Klaus-Dietrich Gruhl (M.) m
  • Lob für den Jubilar: Geburtstagskind Klaus-Dietrich Gruhl (M.) mit Polizeidirektor Bernd Wiesendorf (re.) und Horst Tönebön. Der Präsent der Grenzbezieher hatte ihn für 40-jährige Zugehörigkeit zum Verein ausgezeichnet.
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  • Kontaktbeamter Oliver Bente übergibt einen Strafzettel an „Mo“ (re.), Dieter Mönckemeyer freut sich über sein mit Wunderkerzen hergestelltes Konterfei. Fotos: Wal
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Das vergangene Wochenende, das ganz im Zeichen des Rattenfängerjubiläums stand, ist zumindest in Teilen ins Wasser gefallen. Das Candle-Light-Dinner am Weserufer jedenfalls wurde am Freitag fast komplett ein Opfer der nasskalten Witterung, während der Samstag und Sonntag durch freundlicheres Wetter wenigstens noch halbwegs gerettet werden konnten. Spaß hatten Hamelner und Gäste vor allem an den Kleinkunst-Darbietungen von „Samstags in der Altstadt“. So begeisterte der hölzerne Motorradfahrer „Mo“ (eine Marionette), dem Kontaktbeamter Oliver Bente wegen Fahrens in der Fußgängerzone prompt ein Ticket verpasste. Aber auch ein Schnellzeichner verblüffte das Publikum: Mittels einer (brennenden) Wunderkerze zauberte er verschiedene Konterfeis aufs Papier, darunter das von Dieter Mönckemeyer vom gleichnamigen Lederwarengeschäft in der Osterstraße.

Ein Ständchen als Dankeschön: Choreografin Anke Rettkowski und ein Teil ihres „Rats“-Ensembles.

Foto: CK



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