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Unter den mehr als 4000 Bürgern, die Bundespräsident Joachim Gauck am vergangenen Wochenende im Park des Schlosses Bellevue in Berlin begrüßte, gehörten auch zwei Hamelner: Dr. Feyzullah Gökdemir, Integrationsbeauftragter des Landkreises Hameln-Pyrmont, und Norbert Raabe, Geschäftsführer des Paritätischen. Erstmals hatte ein deutsches Staatsoberhaupt ehrenamtlich oder sozial engagierte Menschen aus dem ganzen Land in die Hauptstadt eingeladen, wo Gauck nicht nur für ehrenamtliche Tätigkeiten dankte, sondern auch dazu aufrief, Politik mitzugestalten.

veröffentlicht am 15.09.2012 um 06:00 Uhr
aktualisiert am 05.11.2016 um 13:41 Uhr

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Rund vier Wochen sind vergangen, die „Päpstin“ in Hameln ist praktisch Geschichte. Und nicht nur das Publikum, sondern auch das Ensemble hat offenbar viel Spaß gehabt während der Zeit, in der das Musical hier aufgeführt wurde. Und doch hatte sich die Hameln Marketing und Tourismus GmbH (HMT) einiges einfallen lassen, um die Darsteller in der Freizeit vor einem „Lagerkoller“ zu bewahren. So fand sich ein Teil der Crew auf Vorschlag von Andreas Bersch in der Tanzschule „Für Sie“ ein, um dort Salsa zu tanzen. Und offenbar hat es allen gefallen.

Gleich zwei Urgesteine konnten sich beim Open-Air-Konzert am Bismarckturm zuprosten: Rainer „Bob“ Dulas, der dort gemeinsam mit Toto und Leo Bergmann mit Blues, Rock und Folk einheizte, sowie Walter Kramer, auch ein Urgestein, allerdings auf kommunalpolitischem Parkett: Der Osterwalder hat jahrelang als Bürgermeister die Geschicke von Salzhemmendorf geleitet und war eigens zu dem Dulas-Konzert nach Hameln gekommen. Bei der Gelegenheit outete sich der Ex-Bürgermeister im Gespräch mit Dewezet-Redakteurin Karin Rohr, die regelmäßig vom Wochenmarkt berichtet, nicht nur als begeisterter Hobby-Koch und Liebhaber von selbst eingelegten Gurken, sondern verriet ihr auch sein Rezept. Man nehme für einen 5-Liter-Steintopf: 2 Flaschen Essig, 0,75 Liter Surol-Kräuteressig, 2 Flaschen Wasser à 0,75 Liter, 1 ½ Esslöffel Salz und 25 Esslöffel Zucker. Alles zum Kochen bringen. 2 ½ kg Gurken, Zwiebeln, Möhren und Dill in den Steintopf geben und 1 Päckchen Gurkengewürz zufügen und das Ganze mit dem kochendem Essigwasser übergießen. Zwei Tage ziehen lassen – fertig. Wir finden: nachahmenswert!

Eigentlich sind der private Anbieter Citipost und die Deutsche Post ja Konkurrenten, die über eigene Briefmarken und separate Versandwege verfügen. Pünktlich zur Musical-Sensation „Die Päpstin“ hatte die Citipost Briefmarken herausgegeben, die Motive aus dem Musical zieren. Und ein Brief mit „Päpstin“-Marke erreichte jetzt auch den Philatelisten Jürgens Seeger. Allerdings war dieser nicht in die blauen Citipost-Briefkästen eingeworfen worden, sondern versehentlich in einen gelben der Deutschen Post. Er wurde trotzdem befördert. Wenn das nicht konkurrenzlos nett ist...

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Konkurrenzlos: Jürgen Seeger erreichte jetzt über den Vertriebsweg der Deutschen Post ein Brief mit einer Citipost-Briefmarke. Foto: Wal

Sein Künstlername ist York. Und geboren ist er als „Stadtmusikant“ in Bremen. Seine musikalische Laufbahn als Profimusiker (Saxofon, Flöte) und später auch als Produzent aber begann er von Hannover aus. Mit vielen bekannten Bands und Künstlern hat Jörg Ostermayer, wie er mit bürgerlichem Namen heißt, dort schon zusammengearbeitet, so unter anderem mit Fury in the Slaughterhouse, Randy Crawford, Spice, Cultured Pearls, Mousse T. und Jazzkantine. Heute Abend kommt York von der Leine an die Weser: Im Hamelner Club 43 läutet er dort als Saxofon-Solist zum DJ ab 23.30 Uhr die Party-Saison nach dem Sommerloch ein.

Noch was Kulturelles, diesmal aus dem Bereich Literatur: Der NDR hat mit Felicitas Hoppe an verschiedenen Stellen in Hameln gedreht. Aus Anlass der Verleihung des Büchner-Preises an die in der Rattenfängerstadt geborene Schriftstellerin fertigte Redakteurin Eva-Maria Lemke ein Porträt für das Kulturjournal des Senders und schwärmt von der Inspiration, die die Autorin in ihrer „sagenhaften“ Heimatstadt bekommen habe. Und besonders dankbar ist sie den Öffis – die hatten nämlich in der Anzeige am Bahnhof Textstellen der Schriftstellerin eingeblendet. Sendetermin ist voraussichtlich der 21. Oktober um 22.45 Uhr.

Der Film über „750 Jahre Hameln“, vorgeführt beim internationalen touristischen Film- und Multimedia-Wettkampf auf der ITB in Berlin, hatte den Lions-Club Hilden neugierig gemacht. Und so konnte Präsident Wolfgang Jo Huschert (Filmproduzent und 18-maliger Preisträger des Deutschen Wirtschaftsfilms) seine Freunde animieren, vom Rheinland aus nach Hameln zu fahren. Mit im Gepäck hatten die „Löwen“ 35 Laternen, mit denen sie während einer Stadtführung durch den Nachtwächter die Gassen erhellten. Münster und Marktkirche standen auch auf dem Besuchsprogramm, wo die Gäste durch einen Chor unter Leitung von Birgit Albrecht beziehungsweise mit einem Orgelspiel von Maria Potaschnikow erfreut wurden. Ingmar, mit sieben Jahren der jüngste Teilnehmer, und der Präsident ließen es sich nicht nehmen, anschließend den Turm des Gotteshauses zu besteigen, am Abend tauschte Huschert mit Dr. Michael Baumann vom Lions-Club Hameln die Wimpel. Übrigens: Für die Reise der Lions aus Hilden gab’s auch einen Reim, der allerdings einen Schönheitsfehler hat. Er lautet: „Die wackeren Lions aus rheinischen Landen/zu einer Reise zusammen sich fanden./So fuhr man los auf muntre Weise/nach Ostwestfalen ging die Reise.“ Also bitte: Hameln ist noch immer die Metropole des Weserberglandes.

Spielt heute Nacht im Hamelner Club 43: Der Saxofon-Solist York aus Hannover, der schon mit vielen bekannten Bands und Künstlern gemeinsam auf der Bühne stand, so unter anderem auch mit Fury in the Slaughterhouse, Randy Crawford, Spice, Cultured Pearls, Mousse T. und Jazzkantine. Foto: pr

Prosit! Lions-Präsident Wolfgang Jo Huschert aus Hilden mit dem Hamelner Nachtwächter.

Dreharbeiten mit der Schriftstellerin Felicitas Hoppe vor dem Hamelner Museum.

Foto: Dana



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