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Hohe Schule: Konditormeister Andreas Lempferdt mit einem Hummer ganz aus Zucker.

veröffentlicht am 05.03.2010 um 19:00 Uhr
aktualisiert am 10.11.2016 um 16:41 Uhr

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Foto: Dana

Achtung, Schere! Christine Wellner gibt den umgebauten Modesalon frei für die Kunden. Foto: nls

Helfen macht Spaß: Rotary-Präsident Ernst Kaiser (2. v. li.) im Kreise des BIK-Zirkus.

Foto: eaw

„Was die BIKonellis da seit zehn Jahren machen, ist eine tolle Sache, die wir vorbehaltlos unterstützen“, stellte der amtierende Präsident der 58 Mitglieder starken Hamelner Rotarier, Ernst Kaiser, fest. Zusammen mit seinem Stellvertreter Markward von Bülow und dessen Frau Renate übergab Kaiser bei der Geburtstagsgala des vor zehn Jahren gegründeten und in Bad Münder ansässigen Kinder- und Jugendzirkus eine dreiteilige transportable, 100 Sitzplätze bietende Tribüne im Wert von 2500 Euro. „Die haben wir den BIKonellis finanziert, denn deren Arbeit bringt die Kinder von der Straße und fördert Werte wie Leistung, Kameradschaft und soziales Miteinander“, so der 63-Jährige. „Ein tolles Geschenk, das uns vor allem die immer wiederkehrenden Kosten einer öffentlichen Begutachtung vor jeder Veranstaltung spart“, freute sich der BIKonelli-Vorsitzende Jürgen Becker. Gleich bei ihrem ersten Einsatz war die neue, in Österreich gebaute Tribüne übrigens bis auf den letzten Platz besetzt.

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  • Glückwunsch! Vera und Raphael waren die ersten, die sich oben auf dem Klüt trauen ließen. Foto: Dekker
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Glückwunsch! Vera und Raphael waren die ersten, die sich oben au

Ungewöhnliche Orte, um sich zu trauen, gibt es in Hameln mittlerweile mehrere, darunter auch die Schiffe der „Flotte Weser“. In dieser Woche nun fand erstmals eine Trauung hoch über den Dächern der Stadt statt: Im Klüt-Restaurant gaben sich Vera Lübbers aus Borkum und Raphael Gusek aus Lüntorf das Ja-Wort. Kennengelernt haben die zwei sich übrigens im Kurpark von Bad Pyrmont: Dort traf der Industriemechaniker – er ist beim Schiffsgetriebehersteller Reintjes in Hameln beschäftigt – die Ostfriesin, die in der benachbarten Kurstadt eine Umschulung zur Orthopädieschuhmacherin absolvierte, zum ersten Mal. Und es hat gefunkt, Erfolg siehe oben. Die Hochzeit wird den beiden nach eigenen Worten übrigens unvergesslich bleiben – „Spitzenaussicht, toller Service, superschönes Ambiente.“ Und ein glückliches Paar. Alles Gute den beiden Frischvermählten darum auch von dieser Stelle!

Neue Ideen brauchen neue Räume. Deshalb hat das Modehaus Wellner umgebaut, um sich seinen Kunden noch schöner, noch vielfältiger präsentieren zu können. Noch bis zum kommenden Sonntag (verkaufsoffen) werden dort die aktuellen Trends präsentiert, und das Stammpublikum konnte sich schon eine Woche vorab informieren – bei einem Abend mit tollen Aktionen und Informationen durch das Ehepaar Christine und Horst Wellner nebst Sohn Holger. Und da solche Ereignisse oft mit einem guten Zweck verbunden sind, wird noch bis Sonntag bei Wellner gesammelt – für den Kinderschutzbund und das Kinderheim Reseberg.

Gutes tun – das möchten regelmäßig viele andere aus verschiedenen Anlässen (und oft auch aus Dankbarkeit), wenn sie, wie es so schön heißt, „eigentlich ja schon alles haben“. So dachte auch Brigitte Böhme, die in einer reinen Frauenrunde vor kurzem im „Sudhaus“ ihren 66. Geburtstag gefeiert und von den (erfüllbaren) Wünschen offenbar keinen offen hat. So bat die als passionierte Golferin bekannte frühere Pädagogin ihre Freundinnen statt um ein Geschenk um eine kleine Spende. 700 Euro kamen auf diese Weise zusammen, und bestimmt sie sie in diesem Fall mal nicht für den Nachwuchs, sondern im Gegenteil für nicht so gut betuchte Bewohner der Julius-Tönebön-Stiftung, in der die Mutter des Geburtstagskindes liebevoll betreut worden war.

Die hohe Kunst der Zuckerbäckerei wurde einst von Fürsten – kirchlichen wie weltlichen – besonders hoch geschätzt und ebenso hoch entlohnt. Heute kann praktisch jeder in den Genuss von solchen süßen Preziosen kommen, und der Fantasie sind dabei keine Grenzen gesetzt. Dass dieses Handwerk eine ausgesprochen hohe Schule ist, davon konnten sich übrigens in dieser Woche Gäste des „Museumscafés“ überzeugen: Dort zauberte Konditormeister Andreas Lempferdt köstliche Naschwerke, die in ihrer filigranen Art den Originalvorlagen wie ein Ei dem anderen glichen. Der Konditormeister, derzeit als Vorführer für den Rohstofflieferanten Kessko aus Bonn auf Tour, zeigt regelmäßig, wie man Marzipan veredelt und modelliert oder was man aus Pralinen, Eis und Mandeln so alles herstellen kann. In Hameln präsentierte er einen durch und durch aus Zucker bestehenden Hummer, mit Lebensmittelfarbe und in Airbrush-Technik lebensecht garniert. Essen könnte man dass süße Tier auch, versichert der 47-jährige Konditormeister.

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