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CDU legt zu, braucht aber einen Partner / Grüne verdreifachen Anzahl ihrer Sitze

Wer stellt die Mehrheit im Stadtrat?

Bad Pyrmont (uk/jl). Mit einem Überraschungserfolg hat sich die CDU bei den Stadtratswahlen behauptet. Sie gewann einen Sitz hinzu und ist künftig mit 16 Sitzen vertreten. Die SPD musste dagegen Federn lassen: Sie büßte 7,9 Prozent der Stimmen ein und wird nur noch elf Ratsmitglieder in den neuen Rat entsenden, drei weniger als bisher.

veröffentlicht am 12.09.2011 um 06:00 Uhr
aktualisiert am 08.11.2016 um 01:21 Uhr

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Allerdings hat die CDU die Mehrheit, die sie vor fünf Jahren verloren hatte, mit ihrem 2,3-Prozent-Plus nicht zurückgeholt. Für die Mehrheit bräuchte sie einen Partner, der mindestens zwei Sitze bieten kann. Die Grünen, die 6,2 Prozent zulegten und künftig über drei Sitze (bislang 1) verfügen, dürften dafür allerdings kaum zur Verfügung stehen. Und die Linke, die erstmals mit einem Mitglied im Rat vertreten sein wird, kommt ganz sicher nicht infrage. Bleiben der Bürgersinn, der seine Sitzanzahl auf zwei verdoppelt hat und die FDP. Sie ist mit einem Minus von 4,6 Prozent der zweite Verlierer. Von den bisher drei Sitzen ist den Liberalen nur noch einer geblieben. Rein rechnerisch könnte die SPD gemeinsam mit Grünen, Bürgersinn und FDP eine Mehrheit bilden, denn dem Rat gehört auch die der SPD nahestehende Bürgermeisterin an. Zu Verbindungen wollte am Wahlabend niemand Stellung nehmen.

Der CDU-Vorsitzende Dirk Wöltje führte das gute Abschneiden seiner Partei auf einen „exzellent geführten“ Wahlkampf zurück und erinnerte daran, dass das Ergebnis gegen den Bundestrend ausgefallen sei. Klaus Muchow von den Grünen schrieb den Wahlerfolg vor allem dem Engagement der „Grünen Jugend“ zu. Heike Beckord (SPD) gestand ein: „Wir wissen, dass wir Schwierigkeiten haben, unsere Wähler an die Urnen zu bringen.“ Wilfried Seibel (Bürgersinn) hofft nun auf eine „handlungsfähige Mehrheit“. Und er sprach wohl allen aus der Seele, als er sagte: „Die schlechte Wahlbeteiligung von 48,85 Prozent muss alle Demokraten aufrütteln.“ Mit „Insgesamt ist es ein trauriges Ergebnis, für mich aber ein Erfolg“ reagierte der einzige gewählte Liberale Christian Güse.



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