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LED mit Sensoren im Parkhaus Rattenfängerhalle installiert / Umrüstung von Straßenlaternen verzögert sich

Wer sich bewegt, wird ausgeleuchtet

Hameln. 320 000 Kilowattstunden Strom wurden in der Parkgarage Rattenfängerhalle in den letzten Jahren durchschnittlich pro Jahr verbraucht. Doch nun soll kräftig gespart werden – mit neuen LED-Lampen. Im gesamten Parkhaus Rattenfängerhalle sind nun Sensoren in Form von Bewegungsmeldern installiert.

veröffentlicht am 06.12.2013 um 21:00 Uhr
aktualisiert am 02.11.2016 um 13:21 Uhr

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Die neue Technik stellt sich auf ihr „Publikum“ ein: Nur wenn ein Fahrzeug durch das Parkhaus fährt oder sich ein Fußgänger bewegt, steigern die Leuchten ihre Helligkeit auf die maximale Leistung. Ohne Reaktion leuchten die neuen Lampen sozusagen auf Sparflamme, mit einer Dimmung von 50 Prozent. Außerdem überprüft das System nach einer Minute automatisch, ob noch eine Bewegung zu verzeichnen ist. Sollte nach fünf Minuten kein Fußgänger oder Auto mehr da gewesen sein, wird die Lichtleistung reduziert. Nur im Einfahrts- bzw. Ausfahrtbereich bleibt die Beleuchtung konstant auf 100 Prozent.

Das Ziel: Auf rund 118 400 Kilowattstunden als Jahresverbrauch wollen die Stadtwerke mit der neuen Technik kommen, das entspricht einer Einsparung von etwa 64 Prozent. Doch es geht nicht nur um Kosten, sondern auch um Umweltschutz: Wird weniger Energie verbraucht, so die Stadtwerke, könne auch der Kohlendioxidausstoß um etwa 65 Prozent verringert werden. „Nicht zuletzt hinsichtlich der anderen Parkhäuser in unserem Unternehmen suchen wir eine innovative, stromsparende und betriebskostensenkende Lösung. Mit dem installierten System wollen wir nun Erfahrungen sammeln“, so Stadtwerke-Chefin Susanne Treptow. Die Stadtwerke betreiben fünf Parkhäuser und zwei Parkplätze in Hameln mit insgesamt rund 2000 Pkw-Einstellplätzen. Über das Winterhalbjahr werde man die neue LED-Beleuchtung im Parkhaus beobachten, nach rund sechs Monaten sollten dann erstmals die Verbrauchszahlen ausgewertet werden. Die neue Technik wurde im Rahmen eines Energieeffizienzprojektes umgesetzt. Gefördert wurde das Projekt durch den Projektträger Forschungszentrum Jülich GmbH für das Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz und Reaktorsicherheit.

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  • Die neuen Bewegungsmelder.

Auch die Stadt will mit LED-Technik innerhalb von 15 Jahren Stromkosten in Höhe von zwei Millionen Euro einsparen – insgesamt 3700 der rund 10 500 Straßenleuchten sollen bis Ende 2014 ausgetauscht werden. Das wird rund 1,5 Millionen Euro kosten – 20 Prozent davon übernimmt das Bundesumweltministerium. Eigentlich sollte es bereits im November losgehen, doch der Einbau verzögert sich. Laut Stadtsprecher Thomas Wahmes könne man erst im neuen Jahr starten. Grund dafür sei, dass die Ausschreibung mehr Zeit in Anspruch genommen habe als gedacht. Wegen der Förderung durch das Ministerium müsse man besondere Formalitäten berücksichtigen.ant/red



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