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Stadtverwaltung will Stelle möglichst bald ausschreiben

Wer kümmert sich künftig um die Gleichstellung?

HAMELN. „Die Gleichstellungsbeauftragte der Stadt kümmert sich darum, dass Männer und Frauen in jeder Lebenslage – aber vor allem im Beruf – gleich behandelt werden“, heißt es auf der Internetseite der Stadt Hameln. Doch nachdem Nicole Glaß ihre Stelle als Gleichstellungsbeauftragte zum 30. Juni gekündigt hat, bleibt zu klären: Wer macht den Job jetzt?

veröffentlicht am 06.06.2017 um 15:06 Uhr

Im Rathaus wird eine neue Gleichstellungsbeauftragte gesucht. Foto: Dana
Frank Henke

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Frank Henke Redaktionsleiter zur Autorenseite
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„Denn auch wenn die Forderung nach Gleichstellung im Grundgesetz verankert wurde, ist sie noch nicht überall angekommen.“ Nun ist wird die Stelle der Gleichstellungsbeauftragten im Rathaus frei. Nicole Glaß, bisher in dieser Funktion tätig, hat zum 30. Juni gekündigt, zu Gründen machte das Rathaus keine Angaben.

Diesmal soll die Vakanz sicherlich deutlich kürzer ausfallen, als beim letzten Mal. Denn als Glaß im Jahr 2012 ihre halbe Stelle antrat, hatte es zuvor gut zwölf Monate lang im Rathaus keine Gleichstellungsbeauftragte gegeben. Vorausgegangen war stattdessen eine politische Debatte unter anderem darüber, ob die Stelle ausgeschrieben oder rathausintern besetzt werden und ob sie nicht auf eine volle Stelle aufgestockt werden könnte.

Am 7. Juni wird die Wiederbesetzung der Stelle im Verwaltungsausschuss beraten, der Rat entscheidet dann am 21. Juni. Eine interne Ausschreibung hat bereits stattgefunden, Bewerbungen seien jedoch nicht eingegangen, heißt es aus dem Rathaus. Nun soll „zum nächstmöglichen Zeitpunkt“ extern gesucht werden. Der vorbereitete Ausschreibungstext fordert Bewerberinnen auf, bis zum 20. Juli ihre Unterlagen einzureichen. Als Aufgaben der Gleichstellungsbeauftragten werden unter anderem die „Umsetzung von Konzepten und Maßnahmen für die Stadt Hameln und innerhalb der Verwaltung, die auf eine Gleichberechtigung der Geschlechter hinwirken“ und die „Beratung von Ratsuchenden“ genannt. Als Voraussetzung für die halbe Stelle wird unter anderem „Berufserfahrung in der öffentlichen Verwaltung und möglichst Erfahrungen in gleichstellungsorientierter Arbeit“ angegeben.



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