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Herrenlose Drahtesel und enttäuschte Wahlhelfer

Wer hat sein Fahrrad vergessen?

Hameln. „Eine ganz traurige Wahlurne ist das“, sagt Werner Dange aus Aerzen über die leicht verschlissene Holzkiste, die für die Stimmabgabe der Bensener am Sonntag bereitstand, „da mag man ja gar nicht seinen Zettel einwerfen“. Danger regt an, der Urne für die nächste Wahl einen „frischen Farbanstrich“ zu verpassen.

veröffentlicht am 25.09.2013 um 06:00 Uhr
aktualisiert am 03.11.2016 um 02:21 Uhr

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Werner Sindermann aus Fischbeck kritisiert die fehlende Anerkennung, die ihm als freiwilliger Wahlhelfer in Fischbeck entgegengebracht wurde. Problematisch fand er „die Zwergenstühle“ und die Höhe des „Erfrischungsgeldes“. „Da muss man sich nicht wundern, dass das keiner macht“, sagt er.

Bei seinen Spaziergängen über den Deisterfriedhof fallen Günther Wenzel aus Hameln immer wieder die rot-weiß gestreiften Poller auf, die herausgezogen und nicht mehr an Ort und Stelle aufgestellt würden: „Schon drei Mal habe ich die Poller bei der Friedhofsverwaltung abgelegt, aber die stehen immer noch nicht wieder“, berichtet er. Wenzel schlägt vor, flexible Poller zu montieren, wie es sie an der Löhner Eisenbahn gäbe: „Die kann man zur Seite wegschwenken“.

Elisabeth Schaper aus Hameln fällt es schwer, mit dem Rollator in die Busse der KVG einzusteigen: „Viele Fahrer fahren nicht an den Bürgersteig“, sodass sie kaum in den Bus gelange. Zudem führen die Busse oft zu schnell davon und ihr damit „vor der Nase weg, man kommt nicht so schnell hinterher“. Sie wünscht sich mehr Rücksicht auf Ältere.

Marion Jacob ist erschrocken über Grausamkeiten, wie sie sich kürzlich in Bad Pyrmont ereigneten, als jemand böswillig drei Kätzchen ertränkt hatte. Jacob plädiert für mehr Achtung vor Tieren.

Die neuen Kinderspielgeräte in der Fußgängerzone sind für Regina Rakemann aus Hemeringen Anlass für Kritik: „Langweilig und pädagogisch nicht wertvoll“, findet sie die neuen Installationen.

Heinrich Riebe aus Hameln stört sich an der Vielzahl scheinbar herrenloser Fahrräder, die in die Abstellplätze am Bahnhof „reingewürgt“ würden. Auf Anfrage erklärt Andreas Seidel die Vorgehensweise der Stadt: „Ausgeprägte Routinen gibt es nicht. Herrenlose Fahrräder werden zum Fundbüro gebracht.“ Eine „Katastrophe“, findet Riebe, „alte Fahrräder kennzeichnen und gegebenenfalls abtransportieren“, ist sein Vorschlag in dieser Sache.nin



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