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Wenn Schüler ihre Konflikte selbst lösen

veröffentlicht am 15.03.2010 um 18:20 Uhr
aktualisiert am 05.12.2017 um 14:36 Uhr

Hameln (jhe). Ein böses Wort, ein falscher Blick, versehentliches Anrempeln – manchmal bedarf es keiner großen Taten, damit auf dem Pausenhof ein Streit ausbricht. Eine Situation, die sich auch auf jedem Hamelner Schulhof ereignen könnte. Verläuft der Streit harmlos, schleudern sich die Gegner lediglich Schimpfwörter und Beleidigungen entgegen. Gerät der Konflikt außer Kontrolle, können auch schon mal die Fäuste fliegen. Das Ende des Kampfes: Nachsitzen oder Hausordnung abschreiben. Das eigentliche Problem wird damit jedoch nicht gelöst.

Den Hintergrund des Konflikts könnten nur die beiden Streitenden selbst mit einem klärenden Gespräch aufdecken. „Wenn Kinder lernen, über ihren Streit zu reden, dann ist der Konflikt ganz schnell gelöst“, sagt Detlev Berning vom Bundesverband Mediation. Anders als bei Erwachsenen, bei denen Konflikte häufig lange im Verborgenen schwelten, kämen die Streitereien bei Kindern sofort auf den Tisch und könnten mithilfe von Vermittlern schnell gelöst werden, meint Berning.
 So setzen auch immer mehr Hamelner Schulen auf dieses Instrument der Konfliktlösung und bilden eigene Schüler-Streitschlichter aus.



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