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6. Sana-Patientenakademie im Lalu beschäftigt sich mit Arthrose

Wenn das Knie nicht mehr will

Hameln (red). Arthrose ist eine Volkskrankheit, die jeden treffen kann. Knie, Hüfte, Ellenbogen oder Sprunggelenk – allein im Sana-Klinikum werden den von Schmerzen und Bewegungseinschränkungen geplagten Patienten pro Jahr rund 500 neue Gelenke eingesetzt, 200 davon allein im Kniegelenk. Doch das ist zunächst gar nicht das Ziel einer Behandlung.

veröffentlicht am 14.07.2012 um 06:00 Uhr
aktualisiert am 05.11.2016 um 23:41 Uhr

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Gemeinsam mit den niedergelassenen Ärzten wird mit den jährlich mehr als 1000 ratsuchenden Patienten ein Therapieansatz ohne Operation gesucht, der eine verbesserte Beweglichkeit und Schmerzreduktion zum Ergebnis hat. Und auch wenn es zur Operation kommt, wird in erster Linie der gelenkerhaltende Weg angestrebt. Prof. Stefan Hankemeier, Chefarzt der Klinik für Orthopädie und Unfallchirurgie, beschreibt die Möglichkeiten: „Wir haben oft die Option der Umstellungsoperation, um die geschädigten Gelenkflächen zu entlasten, wir können durch Mikro-Frakturierung den Knorpelaufbau anregen oder auch stimulierende Membrane implantieren.“ Erst wenn diese und andere Möglichkeiten ausgeschöpft seien, komme ein Gelenkersatz in Betracht. Bei den etwa 200 Patienten, bei denen dieser Punkt erreicht ist, wird das neue Kniegelenk im Klinikum in einer durch Navigation unterstützten Operation eingesetzt. Hankemeier: „Mit einer Winkelgenauigkeit von 0,5 Grad ist die navigierte OP dem menschlichen Auge deutlich überlegen.“ Aber auch die stationäre Versorgung und das Reha-Konzept hätten Einfluss auf den weiteren Verlauf der Genesung. In der 6. Sana-Patientenakademie am Montag, 16. Juli, um 17.30 Uhr zum Thema Arthrose referieren Hankemeier und Kollegen im Lalu zum Thema



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