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Modernisierung des Katasteramts steht in der Kritik: Perfektion der 30er-Jahre-Architektur zerstört

Wenn das historische Erbe auf der Strecke bleibt…

Hameln. Sünde. Für den Archäologen Joachim Schween sind die jüngsten Modernisierungsarbeiten am Katasteramt in der Falkestraße 11 schlicht Frevel am Bau. Das einst dominierende Gliederungselement der Gebäudefassade, das feingliederige, über Eck greifende, hohe Treppenhaus mit den hellen Sprossen und den Milchglasfenstern gibt es nicht mehr: Es wurde durch eine massive, graue Konstruktion in Sprossenoptik ersetzt, die sehr viel klobiger ausfällt als das Original und in dem baulichen Umfeld fremd wirkt. „Eine energetische Sanierungsmaßnahme“, vermutet Schween, „die aber ohne Rücksicht auf die gelungene historische Architektur durchgeführt wurde.“

veröffentlicht am 22.11.2010 um 19:00 Uhr
aktualisiert am 09.11.2016 um 15:21 Uhr

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Autor:

Karin Rohr


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