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Kabarett-Trio Die Mütter begeistert mit „Anwendungen für alle“ im Ökumenischen Zentrum Klein Berkel

Wellness-Kur mit Lachmuskelmassage

Hameln. 20 Jahre Frauenfrühstück im Ökumenischen Zentrum Klein Berkel sind ein guter Anlass sich etwas Außergewöhnliches zu gönnen. So leisten sich am Freitagabend die Veranstalterinnen zusammen mit 200 Besuchern im ausverkauften Gemeindesaal eine spezielle Wellness-Kur mit Lachmuskelmassage. Mit charmantem Gesang und witzigen Einfällen begeistert das Musik-Kabarett-Trio „Die Mütter“ aus dem Kölner Raum das Publikum. Ein voller Erfolg, doch was sagen die Männer?

veröffentlicht am 01.10.2013 um 06:00 Uhr
aktualisiert am 03.11.2016 um 01:21 Uhr

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Autor:

Gabriele Laube
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Auch das dritte Programm „Die Mütter on Kur – Anwendungen für alle“ des Trios bietet wieder Einblicke in das Tagesgeschehen der Mütter von insgesamt acht Kindern. Thea Eichholz, Margarete Kosse und Carola Rink benennen Klein Berkel kurzerhand um und kuren in „Bad Hameln“. Den „Kursaal“ betreten die Mütter im Bademantel. Als der fällt, zeigt sich, dass Haushaltssport fit hält: Die tanzenden Damen in Leggins und Pumps tragen keine Rettungsringe am Bauch, auch wenn sie diese in ihrem Lied „In jeder Frau steckt ein Stück Hefe“ besingen. Gefühlte 1000 Unterhosen im Keller beklagt Rink im amüsanten Schmutzwäscheallergie-Blues. Der Lachmuskel zuckt bei den selbstironischen Erkenntnissen der Mütter, die in der Ferienfalle dem maulenden Nachwuchs zur Strafe fiesen Pastinaken-Brei vorsetzen oder rappend und mit roboterhaften Bewegungen ihre Kinder nachspielen. Die Männer dagegen dürfen die Luft rauslassen – aus den Plastikgitarren-Requisiten. Sind Sie freiwillig hier oder wurden sie mitgeschleift?, so lautet die Frage an das Dutzend Männer im Saal. Ein Blick ins Gästebuch zeigt: Das Programm lebt vom hohen Wiedererkennungswert und begeistert daher auch Männer. Besonders jene, die dem Zickenkrieg der Kabarettistinnen so gelassen gegenüber stehen wie Eberhard Rink. Der Musiker begleitet gekonnt den harmonischen Gesang seiner Vollzeit-Mütter am Piano oder Akkordeon. Seine Einlagen füllen die Umziehpausen. Die christliche Gesinnung der Künstlerinnen äußert sich im nachdenklichen Teil des Programms. Zum Schluss bitten die Damen zur Melodie von „Frère Jacques“ den „Holzfällermann“ in ihrem Bett noch: „Lieber Gatte, mach mich froh, schnarch nicht so.“ Fazit: Diese herrlich erfrischende Anwendung sollte von der Krankenkasse übernommen werden.



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