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„Hameln 2030“: Projekte werden bewertet

Welches ist die richtige Idee für Hameln?

HAMELN. Das „Projekt2030“ geht in die Schlussphase:Von über 2200 Ideen blieben 20 Projektvorschläge übrig, die am 12. Juni im Rathaus vorgestellt werden.

veröffentlicht am 06.06.2017 um 14:26 Uhr
aktualisiert am 06.06.2017 um 15:10 Uhr

In der Dialogwerkstatt wurden die zukunftsweisenden Ideen herausgefiltert. Foto: Archiv/eaw

Das Projekt Hameln2030 begann mit vier hochkarätig besetzten Fachvorträgen. In der ersten Bürgerbeteiligungsphase traten die Projektmacher dann in der Fußgängerzone, am Bahnhof auf dem Wochenmarkt und an anderen Orten mit den Hamelnern in den Dialog. Schulkinder, Arbeitnehmer, Markteinkäufer, Passanten, Deutsche und Nicht-Deutsche – sehr viele Menschen wurden zu ihrer Meinung befragt.

Insgesamt entwickelten die Befragten genau 2239 Ideen zu ihrer Heimatstadt. Diese wurden in 105 konkrete Projektvorschläge und sieben Zukunftsaufgaben zusammengefasst. Im Januar diskutierten über 500 Gäste der zweitägigen Dialogwerkstatt darüber, welche dieser 105 Ideen besonders zukunftsweisend seien. Im Anschluss an die zweite Bürgerbeteiligungsphase wurden, basierend auf den Ergebnissen der Dialogwerkstatt, 20 Projektvorschläge ausgewählt. Es sind durchweg keine Luftschlösser oder Wolkenkuckucksheime. Realistisch und bodenständig wogen die Teilnehmer der Dialogwerkstatt ab, was Hameln lebendig halten kann.

Die 20 Finalisten wurden im nächsten Schritt verwaltungsintern konkretisiert und geprüft. Das Ergebnis dieser Arbeitphase im Rathaus wird nun bei der Abschlussveranstaltung am 12. Juni vorgestellt. Die Hamelner haben dabei ein letztes Mal innerhalb des Prozesses Hameln2030 die Gelegenheit, die Projekte zu bewerten. Jeder Gast erhält drei Stimmen, die er seinen Lieblingsideen geben kann. Noch an dem Abend wird diese letzte Abstimmung ausgewertet und von den Fachleuten auf dem Podium diskutiert.

Das Podium ist prominent besetzt. Hameln Oberbürgermeister Claudio Griese nimmt Stellung zu den Projektideen, die von kommunaler Seite beeinflusst werden können. Die Landesbeauftragte Karin Beckmann umreißt die Perspektive einer Universitätsgründung in Hameln. Der Vorstandsvorsitzende der Volksbank Hameln-Stadthagen schätzt die Chancen der heimischen Wirtschaft ein. Norbert Meyer von der Interessengemeinschaft der Marktbeschicker schildert die mögliche Entwicklung des Hamelner Wochenmarktes. Professor Jörg Schulte von der Hochschule Weserbergland beschreibt die Zukunftsaussichten der Hamelner Bildungsstätte. Hamelns Stadtmarketingmanager Stefan Andres diskutiert die Erfolgsaussichten eines Pop-up-Stores. Dorothea Dr. Schulz von der IHK stellt vor, mit welchen Aktivitäten Unternehmensgründer gefördert werden. Hinzu kommt Markus Brockmann, Leiter der Landesbehörde für Straßenbau und Verkehr schätzt die Realisierungschancen der Südumgehung ein.

Die Abstimmung und die Ergebnisse der Podiumsdiskussion sind der letzte Baustein des modular aufgebauten Projektes Hameln2030. Damit wird das Verfahren abgeschlossen. In einer anschließend formulierten Vorlage erhält der Rat der Stadt Hameln die Möglichkeit, seinerseits zu den Bürgern ausgewählten Projekten Stellung zu beziehen. „Ich freue mich über viele Teilnehmerinnen und Teilnehmer. Das Projekt Hameln2030 ist nicht nur wichtig, es macht auch Spaß!“, betont Hamelns Stadtoberhaupt.


Alle Interessierten sind eingeladen, am 12. Juni um 19.30 Uhr ins Weserberglandzentrum in Hameln zu kommen und sich an der abschließenden Abstimmung zu Hameln2030 zu beteiligen.



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