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Antworten auf viele Märchen gibt es bei Kassiopeia / Ausstellung im hamelner Infocenter

Welche Frucht hat Schneewittchen vergiftet?

Hameln (sto). Was macht Rapunzel, um sich im Turm die Zeit zu vertreiben? Mit welcher Frucht wurde Schneewittchen vergiftet? „Obwohl ich die Märchen kenne, komm ich nicht auf die Antworten“, bedauerte eine Besucherin der Ausstellungseröffnung „Es war einmal – 200 Jahre Brüder Grimm“. Kein Grund, enttäuscht zu sein. Es gibt doch Märchenbücher. Ein schnelles Nachschlagen ist in der elften Ausstellung der Puppenwerkstatt „Kassiopeia“ im Infocenter möglich, denn auch Märchenbücher gehören diesmal zu den Exponaten. Wer die Antworten findet, kann teilnehmen an einem Märchenrätsel, das Kassiopeia gemeinsam mit dem in Kassel ansässigen Verein „Deutsche Märchenstraße“ ausrichtet.

veröffentlicht am 01.12.2012 um 06:00 Uhr
aktualisiert am 05.11.2016 um 02:41 Uhr

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Zum Märchenlesen inspiriert aber auch ein Bummel durch das Herzstück der kleinen bezaubernden Ausstellung. Gemeint ist ein Märchenwald, in dem Rotkäppchen, Schneewittchen und die sieben Zwerge, Rapunzel, Dornröschen und andere bekannte Figuren aus der Märchenwelt anzutreffen sind. Das Besondere: Die Märchenpuppen wurden handgearbeitet von der im Hefehof ansässigen Puppenwerkstatt Kassiopeia. Beim Bau der für die Ausstellung benötigten Kulissen hat die Kreativgruppe der Tönebön-Stiftung mitgewirkt.

„Mit der Ausstellung haben Sie unser Zentrum wunderbar gestaltet“, betonte HMT-Geschäftsführer Harald Wanger während der gut besuchten Eröffnungsveranstaltung, die von der Jugendphilharmonie Hameln musikalisch begleitet wurde und an der auch Gäste aus Hamelns Partnerstadt Saint Maur teilnahmen.

Bürgermeisterin Sylke Keil nannte die Ausstellung eine wunderbare Einstimmung auf die Weihnachtszeit. Jeder Puppe sei es anzusehen, dass sie mit viel Liebe entstanden sei. Hamelns Bürgermeisterin bedankte sich für das ehrenamtliche Engagement von Ursel Meyer-Bothling und ihrem Team. Benjamin Schäfer, Geschäftsführer der „Deutschen Märchenstraße“ und Schirmherr der Ausstellung, verglich das ehrenamtliche Wirken des Vereins Kassiopeias mit dem Märchen „Sterntaler“, da die Arbeit uneigennützig geleistet werde. Zum Hintergrund: Kassiopeia schafft Arbeitsplätze für Menschen, die aufgrund eines Handicaps nahezu keine Chancen auf dem „normalen“ Arbeitsmarkt haben.

Die mit einer kleinen Cafeteria umrahmte Ausstellung ist wie folgt geöffnet: montags bis freitags von 9.30 bis 18 Uhr, samstags von 9.30 bis 15 Uhr sowie sonntags von 9.30 bis 13 Uhr. Jeden Donnerstag ab 11 Uhr erzählt Edeltraud Blötz in den Räumen von Radio Aktiv Märchen. „Um Anmeldung wird gebeten“, appelliert Ursel Meyer-Bothling. In Kürze wird die Ausstellung ergänzt mit großformatigen Märchenmotiven der Edition Einstein-Galerie für Buckdruckkunst von Hans Witte in Deitlevsen.

Am Donnerstag, 20. Dezember, dem letzten Tag der Ausstellung, werden die Gewinner des Märchenrätsels bekanntgegeben. Am 20. Dezember 1812 erschien übrigens die Erstausgabe des ersten Bandes der „Kinder- und Hausmärchen“ der Brüder Grimm.

Ein Märchenrätsel soll inspirieren:

Gina (9) und Rapunzel bei der diesjährigen Kassiopei-Ausstellung.

Foto: sto



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