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Städtischer Betriebshof arbeitet an der Weser

Weitere Uferabschnitte sollen gemäht werden

HAMELN. Nachdem bereits das Ufer an der Pfortmühle vom Wildwuchs befreit worden ist, will der Betriebshof sich auch um den Uferabschnitt zwischen Krankenhaus und Jugendherberge kümmern. Dort werde ein Mal im Jahr gemäht, das sei auch bisher schon passiert, teilt die Stadt mit.

veröffentlicht am 04.12.2017 um 17:48 Uhr

An der Treppe unterhalb der Schusterskanzel ist kein Durchkommen. Das soll sich ändern, kündigt die Stadtverwaltung an. Dana
Birte Hansen

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Birte Hansen-Höche Reporterin zur Autorenseite
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Die Stadt fühlt sich missverstanden – Auslöser ist der Artikel „Gemäht und entmüllt“, der am Montag erschien, beziehungsweise der flankierende „Standpunkt“. Als ein Argument für das Mähen und Säubern des Ufers an der Pfortmühle diente das Erscheinungsbild als Touristenstadt, was die Autorin in ihrem „Standpunkt“ aufgriff und schrieb, dass auch die Hamelner das Ufer ohne Gestrüpp schöner finden. Damit werde man der Arbeit des Betriebshofes der Stadt nicht gerecht, sagt Stadtsprecher Thomas Wahmes, wenn es so dargestellt werde, als sei das nur für die Touristen gemacht worden. Es werde natürlich nicht zwischen Arbeiten für Touristen und jenen für Hamelner unterschieden. Letztlich mache der Betriebshof immer alles für die Bürger.

Ergänzend sagte Thomas Wahmes am Montag, dass der Betriebshof sich auch um den Uferabschnitt zwischen Krankenhaus und Jugendherberge kümmere. Dort werde ein Mal im Jahr gemäht, das sei auch bisher schon passiert. Häufiger sei dort aus Artenschutzgründen nicht möglich, weil dort Fledermäuse lebten.

Bleibt noch der Uferabschnitt unterhalb des Platzes „Schusterskanzel“. Dort führt eine Treppe zum Ufer hinunter, doch sowohl Abgang als auch das Ufer selbst sind gänzlich zugewuchert. „Auch den Bereich sehen wir uns an“, kündigt Thomas Wahmes an. Zwar werde man dort nicht alles wegmachen können, weil dort auch größere Gehölze stünden, doch „man soll Gelegenheit haben, die Treppe“ zu benutzen und Richtung Weser zu verlassen.

Streng genommen liegen diese Uferabschnitte nicht im Zuständigkeitsbereich der Stadt, sondern des Wasser- und Schifffahrtsamtes (WSA), wie Thomas Wahmes zuvor erklärt hatte. Dennoch hat sich die Stadtverwaltung entschlossen, die Pflege des Ufers zu übernehmen. Ein Turnus, in dem dort gemäht und Müll gesammelt wird, soll laut Wahmes jedoch nicht festgelegt werden. Die Stadt spricht von Arbeiten „nach Bedarf“ und „in unregelmäßigen Abständen“.

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