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Hameln im Wandel der Zeit / Ausstellung im Museum

Weißt du noch …?

Hameln. In seiner neuen Sonderausstellung widmet sich das Museum dem Wandel des Hamelner Stadtbilds seit dem späten 19. Jahrhundert. Die Gegenüberstellung von Bildern unterschiedlicher Epochen und Gattungen verdeutlicht die Entwicklung und Veränderung von Straßen, Plätzen, Verkehrswegen und herausragenden Gebäuden. So erzählt die Ausstellung von Kontinuitäten und Brüchen, von verschwundenen Bauten und architektonischen Neuerungen, von Modernisierung und Rekonstruktion. Dabei werden nicht nur die Ergebnisse der Bautätigkeit, sondern auch der Prozess des Entstehens gezeigt.

veröffentlicht am 04.12.2013 um 06:00 Uhr
aktualisiert am 02.11.2016 um 13:41 Uhr

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Zeitlich spannt die Ausstellung einen Bogen vom Bauboom der Gründerzeit im 19. Jahrhundert bis zur Sanierung der Altstadt ab den 1970er Jahren. Einen Schwerpunkt stellen Bilder der jüngeren Vergangenheit dar, die vielen Hamelnern noch aus eigener Erfahrung präsent sind. So lädt die Ausstellung zum Vergleich des Gestern mit dem Heute ein, zu Nostalgie und persönlichen Erinnerungen, aber auch zur Weitergabe des Wissens um die historischen Orte an die jüngere Generation.

Räumlich fokussiert die Ausstellung die Hamelner Altstadt und die unmittelbar angrenzenden Bereiche, die in sieben thematischen Abteilungen betrachtet werden. Die Anordnung der Abteilungen orientiert sich dabei an der realen geografischen Lage, sodass die Zeitreise in den Museumsräumen in ihrer Abfolge dem tatsächlichen Weg eines Stadtbesuchers ähnelt: Ob vom Bahnhof über die Deisterallee und die Osterstraße oder am Münster und an der Weser entlang – auf allen Wegen gelangt man zum Pferdemarkt im Zentrum der Ausstellung.

Die Ausstellung will über das Wachsen und Werden des Stadtbilds informieren und dabei die Besucherinnen und Besucher zum Austausch ihrer Erinnerungen und Erfahrungen anregen. Unter dem Motto „Erzähl mal... – vor Bildern Geschichte (er)leben!“ bietet das Museum ein umfangreiches museumspädagogisches Begleitprogramm an. Dazu gehören generationenübergreifende Programme speziell für Familien ebenso wie verschiedene Mitmachführungen für Kindergruppen und Schulklassen. Aber auch die „älteren Jahrgänge“ sind aufgefordert, ihre Erinnerungen und Kenntnisse bei der Bildbetrachtung einzubringen. Weitere Informationen zu Führungen und museumspädagogischen Angeboten erteilen Frau Stumpe (Telefon 05151/ 202 1219) und Frau Höflich (05151/202 1532).

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  • Der Pferdemarkt in den 70er Jahren des letzten Jahrhunderts.

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