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Stadt plant Kalender am Hochzeitshaus, Eisbahn und Hintergrundmusik / „Zu 90 Prozent steht das“

Weihnachtsmarkt unterm Lichterhimmel

Hameln (ww). Das Auswahlverfahren ist abgeschlossen, nun gilt es, das „Drumherum“ auf den Weg zu bringen: Stadtmanager Dennis Andres stellte in der Ausschusssitzung für Recht und Sicherheit am Donnerstag die Pläne der Stadt für den Hamelner Weihnachtsmarkt vor. Eines der Highlights, mit denen die Veranstalter in diesem Jahr aufwarten wollen: Dort, wo in den Sommermonaten ein weißes Segel das Ensemble des Rattenfänger-Freilichtspiels und des Musicals Rats vor Regen und zu viel Sonne schützt, soll die Hochzeitshaus-Terrasse in diesem Winter von einem strahlenden Lichterhimmel überspannt werden.

veröffentlicht am 15.09.2012 um 06:00 Uhr
aktualisiert am 05.11.2016 um 14:21 Uhr

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„Wann genau das Lichterdach angebracht wird, wissen wir noch nicht“, sagt Andres, „und ob wir auch die mit einem empfindlichen Material beschichteten Metallsäulen mit Lichterketten umwickeln können, ist noch unklar.“ Auf jeden Fall aber solle die Lichtinstallation Teil der Weihnachtsdekoration sein.

Die Dekoration des Weihnachtsmarktes liegt neben den Werbemaßnahmen, dem Programm und den Aufbauten auf dem Lütjen Markt im Zuständigkeitsbereich der Hameln Marketing und Tourismus GmbH (HMT). Die Stadt Hameln stellt hierfür 100 000 Euro zur Verfügung, einen Teil des Weihnachtsmarkt-Gesamtbudgets, in das auch die Standgebühren mit einfließen. Dieser Etat reiche, so Andres, allerdings „nicht ganz“ für all das, was man sich an Besonderheiten ausgedacht hat: Allein die Werbemaßnahmen wie Flyer und Beilagen, von denen die HMT im vergangenen Jahr immerhin 480 000 Stück verteilt hat, Aufsteller am Straßenrand oder Radiowerbung verschlängen 20 Prozent der Summe. Hinzu kommen die Dekorationskosten und die Ausgaben für die Programmplanung.

Um aber auch die „Kür“ finanzieren zu können, das heißt all das, was den Hamelner Weihnachtsmarkt von anderen abheben und zu einer besonderen Institution machen soll, führt die HMT derzeit Gespräche mit potenziellen Sponsoren. „Wir planen, auf dem Lütjen Markt eine 150 Quadratmeter große Eisbahn für Kinder aufzubauen“, berichtet der Stadtmanager. „Außerdem sehe ich keinen Grund, den Kalender am Hochzeitshaus, der im vergangenen Jahr fehlte, nicht wieder zu aktivieren und mit einem schönen Glockenspiel zu verbinden.“ Für all diese Projekte gebe es bereits positive Rückmeldung, noch will Andres aber keine Namen nennen, nichts offiziell bestätigen, außer: „Zu 90 Prozent steht das.“

In Planung: 150 Quadratmeter Eis auf dem Lütjen Markt. Foto: HMT

Ein weiteres Extra, das die HMT gern noch „aus dem Budget rausschwitzen“ würde, ist die musikalische Untermalung des Weihnachtsmarktes. Problem: Auf das Abspielen weihnachtlicher Dauerbrenner wie „O Tannenbaum“ erhebt die Gesellschaft für musikalische Aufführungs- und mechanische Vervielfältigungsrechte (Gema) satte Gebühren, „und die Gema-freie Musik ist leider nicht besonders gut“, sagt Andres – fügt aber optimistisch hinzu: „Das sind alles Kostenfaktoren, die wir noch klären müssen. Ich bin aber sicher, dass unsere Pläne machbar sind.“

Das Hochzeitshaus „segelt“ in diesem Jahr auch im Winter: In der Weihnachtszeit soll die Terrasse mit einem Lichterdach überspannt werden.

Fotomontage: HMT



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