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Wetter lässt Besucherzahlen zeitweise sinken / Stadtmanager Dennis Andres zufrieden mit starken Wochenenden

Weihnachtsmarkt mit Nieselregen und Sturm

Hameln. Nach 27 Tagen ist der Weihnachtsmarkt nun vorbei. Drei Wochen und sechs Tage voller Bratwurstgeruch, Glühweinduft und glitzernder Dekoration an allen Hütten gehen zu Ende. Pünktlich zu Heiligabend werden nun fast alle der 65 Buden abgebaut sein.

veröffentlicht am 24.12.2014 um 06:00 Uhr
aktualisiert am 30.10.2016 um 18:21 Uhr

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Autor:

Svenja-A. Möller
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Für Stadtmanager Dennis Andres wird der diesjährige Weihnachtsmarkt wohl als „Markt der Zwei-Wetter-Phasen“ im Gedächtnis bleiben: „Wir sind merklich stark gestartet, hatten wirklich bestes Wetter zu Beginn. Weh getan haben uns dann aber die letzten anderthalb Wochen mit Regen und Sturm.“ In dieser Zeit seien die Besucherzahlen merklich zurückgegangen. Absolute Zahlen kann Andres allerdings nicht nennen. „Wir hatten aber wieder superstarke Adventswochenenden, besonders das zweite und das vierte Wochenende“, erklärt Andres.

Wenn das Wetter der letzten Weihnachtsmarkt-Woche unter „nicht so gut gelaufen“ zu verbuchen ist, ein Erfolg ist für Andres die Dekoration. „In diesem Jahr strahlte alles einfach mehr Gemütlichkeit aus, da die Hütten enger standen“, so Andres. Das hätten ihm auch die Besucher und Beschicker bestätigt. Um die Zufriedenheit in den kommenden Jahren noch steigern zu können, hätte man eine Umfrage unter Besuchern und Betreibern durchgeführt. Die Ergebnisse stehen im Januar fest. Nach seinen Vorstellungen sollten die Beschicker auf jeden Fall in künftige Planungen einbezogen werden, „um ihr vorhandenes Know-how zu nutzen“, meint Andres.

Die Idee, den Weihnachtsmarkt über die Feiertage hinaus laufen zu lassen, lehnt Andres nicht grundsätzlich ab. „Da geht es einfach um die Bereitschaft der Beschicker, ihre Buden noch länger stehen zu lassen“, so der Stadtmanager. Auch müsse man weitere Höhepunkte schaffen, um die Beschicker, die bleiben wollen würden, zu unterstützen. „Ich kann mir aber auch vorstellen, so etwas wie ein Winterdorf, vielleicht im Bürgergarten, aufzubauen“, gibt Andres eine Idee preis. Er betont, dass es sich nur um einen ersten Gedanken und nicht um eine Planung, handelt.

Auch Peter Ehlerding, Vorsitzender der IG Weihnachtsmarkt, kommt auf den Regen zu sprechen: „Alles in allem war es zufriedenstellend, trotz des schlechten Wetters.“ Die Leute würden trotzdem kommen, um den Weihnachtsmarkt zu erleben. Als gelungen wertet Ehlerding in diesem Jahr den Aufbau: „Es ist fast wie früher, alles etwas enger und heimeliger und insgesamt ein schönes Ambiente.“ Kleine negative Punkte würden immer mal auftauchen: „Aber die kann man am runden Tisch mit der Politik und dem Fachbereich diskutieren“, so Ehlerding. Auch aus Sicht der Stadt ist der Weihnachtsmarkt gelungen. „Eine gute Stimmung und ein schönes Ambiente, nur ein bisschen Schnee hat gefehlt“, heißt es aus dem Rathaus. Und: „Unser Weihnachtsmarkt kann sich sehen lassen.“



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