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Grüne fordern Einsatz der Tiere und höher gebaute Photovoltaikanlagen für die Solarparks

Weidende Schafe statt Pflanzengift

Hameln. Die Politik hat gestern eine Entscheidung über den Solarpark Afferde/Hilligsfeld in die Sitzung des Verwaltungsausschusses am Mittwoch kommender Woche geschoben. Grund ist ein Antrag der Grünen-Fraktion. Den Mitgliedern der Öko-Partei war zu Ohren gekommen, dass die Betreiber der Solaranlagen häufig Pflanzengifte verwenden, um das Grün auf den Flächen kurz zu halten. „Das kann auch das Grundwasser gefährden“, argumentierte Rainer Sagawe.

veröffentlicht am 05.04.2013 um 06:00 Uhr
aktualisiert am 04.11.2016 um 07:41 Uhr

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Der Grünen-Politiker schlug deshalb vor, mit dem Investor zu verhandeln, die Anlagen höher zu bauen, um Schafe unter den Solarflächen weiden lassen zu können, die das nachwachsende Grün damit kurz halten. Für die aus CDU, Grünen und Unabhängigem bestehende Mehrheitsgruppe bestehe deshalb noch Beratungsbedarf, wie sich dieser Plan in das weitere Verfahren einbringen lasse. Eine Idee, für die sich auch FDP-Fraktionschef Hans Wilhelm Güsgen erwärmen konnte. Volker Mohr, Fachbereichsleiter Planen und Bauen im Hamelner Rathaus, versprach, dies zumindest für die städtischen Flächen regeln zu wollen.

Die gleiche Forderung soll auch für den geplanten Solarpark Ravelin Camp gelten. Für das ehemalige Übungsgelände der britischen Streitkräfte in der Nordstadt, das bereits 2009 an die Bundesrepublik zurückgegeben worden ist und seitdem von der Bundesanstalt für Immobilienaufgaben verwaltet wird, lassen sich die Schaf-Pläne laut Mohr leichter umsetzen als für die teilweise privaten Flächen des Solarparks Afferde/Hilligsfeld. „Die Behörde will das Camp langfristig verpachten. Deshalb können wir das alles noch mit aufnehmen und einem Investor ins Buch schreiben“, sagte Mohr. Der Ausschuss für Stadtentwicklung und Planung stimmte daraufhin einstimmig für die Errichtung eines Solarparks auf dem Areal.

Das bereits sicher geglaubte Ja der Politik für den Solarpark Afferde/Hilligsfeld steht noch aus. Eine Entscheidung soll am kommenden Mittwoch fallen.



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