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Nach Interims-Lösung soll es zum 1. September neue Geschäftsführung geben

Wechsel an Paritäten-Spitze

HAMELN. Der Paritätische Hameln-Pyrmont mit Sitz an der Hamelner Kaiserstraße bekommt eine neue Geschäftsführung. Schon wieder, ist mancher wohl geneigt zu sagen in Anbetracht der häufigen Wechsel an der Spitze des Wohlfahrtsverbandes.

veröffentlicht am 05.08.2018 um 19:00 Uhr

Ab September unter neuer Führung: der Paritätische Hameln-Pyrmont. Foto: Dana
Lars Lindhorst

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Lars Lindhorst Reporter zur Autorenseite
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Doch mit einer neuen Geschäftsführung zum 1. September geht eine Interims-Lösung an der Hameln-Pyrmonter Verbandsspitze zu Ende. Der bisherige Geschäftsführer Anton Verschaeren gibt seinen Posten ab.

Wie Dr. Hermann Niederhut, Vorsitzender des Beirats beim Paritätischen, gegenüber unserer Zeitung bestätigte, wird Anfang kommenden Monats Verschaerens Nachfolger ins Amt eingeführt. Wer Nachfolger wird, wollte Niederhut nicht ohne Absprache mit der Dachorganisation, dem Paritätischen Wohlfahrtsverband Niedersachsen mit Sitz in Hannover, preisgeben. Der Arzt aus Unsen erklärte dennoch, dass Geschäftsführer Verschaeren von vornherein eine Lösung auf Zeit gewesen sei. Verschaeren, früher auch als Geschäftsführer des Deutschen Roten Kreuzes im Saarland tätig, ist inzwischen laut seinem Xing-Profil im Internet „Interim-Manager“. Er hilft demnach dort vorübergehend aus, wo Stellen nicht mit langfristigerer Perspektive besetzt werden können – oder sollen. Niederhut erklärt dies so ähnlich wie mit dem „Rent a car“-System, eben nur für Geschäftsführer oder Manager.

Der studierte Betriebswirt Verschaeren war Anfang dieses Jahres kurzfristig für den bisherigen Paritäten-Geschäftsführer Olaf Heilig eingesprungen. Heilig hatte seinen Posten nach etwa 15 Monaten bereits wieder gekündigt, um Vorstandsvorsitzender der Lebenshilfe in Lemgo zu werden. Gründe für seine Kündigung hatte Heilig nicht öffentlich gemacht. Doch wurden Spekulationen laut, wonach er bei seinem neuen Arbeitgeber mehr Handlungskompetenzen übertragen bekam. Wie Beiratsvorsitzender Niederhut in einem Dewezet-Gespräch im März 2018 sagte, seien die Kompetenzen beim Paritätischen Hameln-Pyrmont insbesondere im Bereich Personal und Finanzen beschränkt, weil der Landesverband ohnehin das letzte Wort habe. Heiligs Vorgängerin indes war auch nur 18 Monate im Amt. Dem Vernehmen nach soll es vor allem im menschlichen Bereich geknirscht haben zwischen Führung und Mitarbeitern. Als Nachfolgerin von Norbert Raabe hatte Hüsemann die Paritäten Hameln-Pyrmont im Juni 2015 übernommen. Ende 2016 verließ sie die Hameln-Pyrmonter Paritäten und ging als Leiterin der neu geschaffenen Abteilung Controllings zum Paritätischen Wohlfahrtsverband nach Hannover.



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