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Stadt macht gute Erfahrung

Wassersäcken haben Test bestanden

HAMELN. Die Mitarbeiter des städtischen Betriebshofes waren zeitweise im Dauereinsatz, um vor allem junge Bäume mit Wasser zu versorgen. Sogar Bürger wurden gebeten, beim Gießen der Straßenbäume zu helfen. Erstmals hat die Stadt auch auf „Wassersäcke“ gesetzt. Die Bilanz nach über drei Monaten: „Sie haben sich bewährt.“

veröffentlicht am 04.09.2018 um 12:43 Uhr

Der „Treegator“ leistet offenbar gute Dienste. Foto: BHA
Birte Hansen

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Birte Hansen-Höche Reporterin zur Autorenseite
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Gartenbesitzer können ein Lied davon singen: In diesem Sommer kommen sie mit dem Wässern nicht hinterher. Auch die Mitarbeiter des städtischen Betriebshofes haben damit ihre liebe Not und waren zeitweise im Dauereinsatz, um vor allem junge Bäume mit Wasser zu versorgen. Bürger wurden gebeten, selbst auch die Gießkanne zu schwingen, außerdem hat die Stadt zum ersten Mal auf „Wassersäcke“ gesetzt. Zehn Stück waren erst einmal auf Probe im Einsatz. Die Bilanz nach über drei Monaten: „Sie haben sich bewährt.“

Eine Linde in der Osterstraße wurde beispielsweise damit ausgestattet, auch in Wangelist am Landsknechtweg kommt ein grüner Bewässerungssack zum Einsatz.

„Treegator“ nennt der US- amerikanische Hersteller seine Erfindung, mit der die Stadt Hameln positive Erfahrungen gemacht hat: „Aus gärtnerischer Sicht ist dieses Verfahren besser als die herkömmliche Methode, da die Wassermenge dosiert über einen längeren Zeitraum hinweg abgegeben werden kann.“ 60 Liter Wasser fassen die Säcke, die dann peu à peu im Boden versickern. Diese Tröpfchenbewässerung erweise sich gerade angesichts der extremen Trockenheit als sinnvoll. Würde auf herkömmliche Weise bewässert, müsste erst der trockene Boden benetzt werden, damit überhaupt weiteres Wasser aufgenommen werden könne. Häufig fließe dabei überschüssiges Wasser ab. „Die Wassersäcke helfen Wasser sparen und sorgen dafür, dass dem Baum die benötigte Wassermenge zeitversetzt zugeführt werden kann. Mindestens einmal pro Woche müssten die Säcke in Trockenperioden aufgefüllt werden.

Die Stadt plant, weitere zehn Säcke zu kaufen; denkbar sei, dass künftig noch mehr eingesetzt werden. „Sinnvoll ist der Einsatz vor allem an Straßenbäumen, deren Wurzeln aufgrund eingeschränkter Platzverhältnisse wenig Wasser ziehen können.“



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