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Stadtwerke Hameln versichern: keine Erhöhung in Sicht

„Wasserpreis bleibt stabil“

HAMELN. Aktuell alarmiert eine Analyse der Grünen-Bundestagsfraktion zur Trinkwasser-Preisentwicklung, in der es heißt, dass die Preise zukünftig deutlich steigen könnten, auch heimische Verbraucher. Im Versorgungsgebiet der Stadtwerke Hameln können diese jedoch aufatmen: „Unser Wasserpreis bleibt weiterhin stabil und wird nicht erhöht“, betont Stadtwerke-Chefin Susanne Treptow.

veröffentlicht am 17.05.2018 um 15:07 Uhr

Kostbares Nass: Trinkwasser soll nach Ansicht der Grünen im Bundestag deutlich teurer werden. Die Stadtwerke Hameln betonen dagegen, der Preis bleibe stabil. Foto: pixabay
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Als Gründe für mögliche notwendige Preissteigerungen nennt die Analyse vor allem die immer teurer werdende Aufbereitung des Grundwassers, aufgrund der zunehmenden, bereits über Jahre erfolgten Einträge mit Nitraten, Pestiziden und Medikamenten. Diese kämen nun nach über 30 Jahren im Grundwasser an.

Ganz anders sieht es jedoch im Gewinnungsgebiet der Stadtwerke Hameln, wie Stadtwerke-Chefin erläutert: „Bereits Ende der 80er Jahre haben die Stadtwerke Hameln als einer der ersten Wasserversorger in Niedersachsen auf einen damals steigenden Nitratgehalt im Trinkwasser reagiert und Gegenmaßnahmen ergriffen. Bedingt durch die Grundwasserbildung in landwirtschaftlich genutzten Böden kann eine nachhaltige Qualität des Trinkwassers durch die Identifizierung austragsgefährdeter Böden und einer darauf abgestimmten landwirtschaftlichen Bewirtschaftung gewährleistet werde. Dieses Konzept wird nun seit rund 30 Jahren erfolgreich in Hameln umgesetzt und diente seinerzeit sogar als Vorbild für das Niedersächsische Kooperationsmodell Trinkwasserschutz.“

Hinzu kommt: Mit Unterstützung des niedersächsischen Umweltministeriums seien in den 90er Jahren Mittel zum Ankauf von besonders schutzbedürftigen Flächen in den Wasserschutzgebieten Hameln-Süd und Haarbach mit der Zielsetzung der Extensivierung der Nutzung bereitgestellt worden. Dies sei die beste Investition, um das Wasser langfristig zu schützen, betont der heimische Energieversorger. Und es zahle sich umso mehr aus, denn eine zusätzliche Reinigung oder Aufbereitung des Grundwassers sei bei den Stadtwerken Hameln nicht notwendig.

Die in Hameln jährlich benötigten rund 3,3 Millionen Kubikmeter Trinkwasser kommen aus den Stadtwerke-Wasserwerken „Tünderanger“, „Hohes Feld“ und „Haarbach“.red

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