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Zukunft der Vereinigung nach 50 Jahren ungewiss

Was wird aus der Reservistenkameradschaft?

Hameln. Es war das geschichtsträchtige Jahr 1963: Adenauer trat im Alter von 87 Jahren ab, die Fußballbundesliga startete ihre erste Saison, und die Reservistenkameradschaft Hameln I gründete sich aus sieben Soldaten. Nun feiert sie ihren 50. Jahrestag. Ob noch weitere 50 Jahre hinzukommen, steht in den Sternen. „Unser politischer Auftrag lautet, die Kommunikation zwischen Truppe und Zivilbevölkerung zu wahren. 2014 zieht die englische Garnison ab“, deutet der erste Vorsitzende Helmut Heisterhagen an und fügt hinzu: „Ob wir künftig hier am Schießplatz mit Schulungen für unsere Soldaten durchkommen, ist noch offen.“

veröffentlicht am 19.11.2013 um 06:00 Uhr
aktualisiert am 02.11.2016 um 16:21 Uhr

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Sollte es zur Auflösung der Reservistenkameradschaft kommen, sind bekannte Hamelner Veranstaltungen in Gefahr. „Unser Osterfeuer und das Schlauchbootrennen auf der Weser initiieren wir ebenfalls. Außerdem haben wir immer einen Stand auf dem Felgenfest“, sagt Heisterhagen. Gute Laune gab es trotzdem zum Jubiläum, und über Ehrengäste aus Politik und Wirtschaft freuten sich die Reservisten. Oberbürgermeisterin Susanne Lippmann hatte neben Anerkennung und Dank für die Arbeit der Reservisten auch ein Geschenk dabei: Sie überreicht eine bunt gekleidete Porzellan-Ratte.

Der erste stellvertretende Landesvorsitzende des Reservistenverbandes, Hans-Joachim Schmidt, überreichte neben einer Urkunde für die langjährige erfolgreiche Arbeit der Hamelner Reservisten auch drei Ehrennadeln und zwei silberne Ehrennadeln für Kameradschaftserfolge. Besonderer Applaus gilt Roswita Wittrock: Als einzige Frau erhielt sie die bronzene Ehrennadel.

Mit Friedrich-Wilhelm Jürgens war auch eines der sieben Gründungsmitglieder zu Gast. „Hier steckt viel Herzblut drin. Wir haben hier oben alles selbst aufgebaut, sehr professionell. Zum Glück haben wir Mitglieder aus verschiedenen handwerklichen Branchen“, sagte Jürgens, der bereits mit 24 Jahren der Reservistenkameradschaft beitrat. Sogar die Stromleitungen habe man gemeinsam von der Holtenser Landstraße hoch zum Kameradschaftsheim gelegt. „Vorher haben wir uns noch mit einem Aggregat versorgt“, erinnerte er sich rückblickend.fg



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