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Das Hochzeitshaus einfach wieder mit Leben füllen? So einfach ist das nicht

Was von der EWR übrig blieb

Hameln. Das einzige, was man seit September 2007 gelegentlich von ihm sieht, ist das Erdgeschoss: Seit die Erlebniswelt Renaissance (EWR) vor achteinhalb Jahren eine katastrophale Bruchlandung hinlegte, wurde das Hamelner Hochzeitshaus nur gelegentlich von wechselnden Wanderausstellungen genutzt. Auch damit ist nun allerdings Schluss – und das Gebäude, das 2004 komplett entkernt und speziell für die Anforderungen der EWR mit einem Innenleben aus Stahl über mehrere Etagen versehen wurde, bleibt komplett ungenutzt. Die meisten Hamelner wissen gar nicht, in welchem Zustand die EWR das Hochzeitshaus zurückgelassen hat. Wir haben es besichtigt – vom Keller bis zum Dach.

veröffentlicht am 05.02.2016 um 19:02 Uhr
aktualisiert am 27.10.2016 um 20:21 Uhr

iesen Anblick vom Erdgeschoss des Hochzeitshauses kennen viele vermutlich: Von außen sieht man dem Gebäude seine 400 Jahre an, auf den Erhalt der historischen Fassade wird viel Wert gelegt. Innen wurde eine Stahlkonstruktion eingezogen – vom Keller bis zu

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Von Matthias Waldeck (Fotos) und Wiebke Westphal (TexT)
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Die Renaissance-Illustrationen im 1. und 2. Stock liegen unter Plexiglas – das spiegelglatt ist und dort, wo Technik abgebaut wurde, Risse und ganze Löcher aufweist.
  • Die Renaissance-Illustrationen im 1. und 2. Stock liegen unter Plexiglas – das spiegelglatt ist und dort, wo Technik abgebaut wurde, Risse und ganze Löcher aufweist.
… kam 2010 unter den Hammer. Alles andere steht zum Teil immer noch: Auf den Etagen zwei und drei ragen Säulen, Kabel und Vorrichtungen für die Technik aus dem Boden – die Staubschicht darauf verrät, wie lange die Räume schon nicht mehr genutzt werden.
  • … kam 2010 unter den Hammer. Alles andere steht zum Teil immer noch: Auf den Etagen zwei und drei ragen Säulen, Kabel und Vorrichtungen für die Technik aus dem Boden – die Staubschicht darauf verrät, wie lange die Räume schon nicht mehr genutzt werden.
Für die EWR wurde ein „Haus im Haus“ aus Stahl in das Hochzeitshaus eingezogen. Die Etagen sind offen wie bei einer Galerie.
  • Für die EWR wurde ein „Haus im Haus“ aus Stahl in das Hochzeitshaus eingezogen. Die Etagen sind offen wie bei einer Galerie.
Auf jeder Etage wurden die Fenster zur Marktkirche hin komplett blickdicht abgeklebt. Der Grund: An dieser Gebäudeseite verlief die aufwendige Technik der EWR – vom Keller bis zum Dach – hinter Lamellenwänden.
  • Auf jeder Etage wurden die Fenster zur Marktkirche hin komplett blickdicht abgeklebt. Der Grund: An dieser Gebäudeseite verlief die aufwendige Technik der EWR – vom Keller bis zum Dach – hinter Lamellenwänden.
Die Stahlkonstruktion wurde bis in den Gewölbekeller durchgeschlagen – eigentlich das einzige, was im Inneren noch an das Hochzeitshaus von vor 400 Jahren erinnert.
  • Die Stahlkonstruktion wurde bis in den Gewölbekeller durchgeschlagen – eigentlich das einzige, was im Inneren noch an das Hochzeitshaus von vor 400 Jahren erinnert.
Die Renaissance-Illustrationen im 1. und 2. Stock liegen unter Plexiglas – das spiegelglatt ist und dort, wo Technik abgebaut wurde, Risse und ganze Löcher aufweist.
… kam 2010 unter den Hammer. Alles andere steht zum Teil immer noch: Auf den Etagen zwei und drei ragen Säulen, Kabel und Vorrichtungen für die Technik aus dem Boden – die Staubschicht darauf verrät, wie lange die Räume schon nicht mehr genutzt werden.
Für die EWR wurde ein „Haus im Haus“ aus Stahl in das Hochzeitshaus eingezogen. Die Etagen sind offen wie bei einer Galerie.
Auf jeder Etage wurden die Fenster zur Marktkirche hin komplett blickdicht abgeklebt. Der Grund: An dieser Gebäudeseite verlief die aufwendige Technik der EWR – vom Keller bis zum Dach – hinter Lamellenwänden.
Die Stahlkonstruktion wurde bis in den Gewölbekeller durchgeschlagen – eigentlich das einzige, was im Inneren noch an das Hochzeitshaus von vor 400 Jahren erinnert.


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