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Erhalt von Schulen und Bädern drängendste Themen

Was Ortsbürgermeister sich wünschen

Hameln. Der Erhalt der Bäder in Halvestorf und Unsen sowie der Schule in Haverbeck sind die Wünsche, die die Ortsbürgermeister der Hamelner Ortsteile für 2015 oben auf der Agenda haben. Julia Rau hat sie befragt.

veröffentlicht am 05.01.2015 um 06:00 Uhr
aktualisiert am 30.10.2016 um 16:41 Uhr

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Afferde: Björn Lönnecker: Grundsätzlich wünsche ich mir, dass die finanzierbaren Projekte wie zum Beispiel die Sanierung des Kunstrasenplatzes und der Bau des neuen Radweges zwischen Afferde und Hastenbeck in Angriff genommen werden. Vielleicht gibt es mit Herr Griese nun die Möglichkeit, solche Projekte anzugehen. Diese Dinge sind immer mangels finanzieller Mittel zurückgestellt worden. Außerdem möchte ich gern die Vereinsarbeit weiter stärken. Die läuft schon gut, aber es sind viele Menschen neu zugezogen, die dementsprechend da noch nicht so involviert sind.

Halvestorf: Hartmut Binder: Für den Ort wünsche ich mir, dass er von der Hamelner Politik wohlwollend betrachtet und nicht abgehängt wird. Zudem wünsche ich mir, dass dich Infrastruktur weiter so erhalten bleibt. Ich wünsche mir auch, dass das Freibad erhalten bleibt, denn das steht der Stadt Hameln sehr gut zu Gesicht.

Tündern; Elke Meyer: Ich wünsche mir, dass die Infrastruktur im Ort, also die Nahversorgung so bleibt und vielleicht auch besser angenommen wird von den Bürgern - dass also mehr jüngere Bürger auch die Einkaufsmöglichkeiten vor Ort in Anspruch nehmen. Natürlich auch, dass wir unser Baugebiet, den dritten Bauabschnitt auf der Linkworth, so schnell wie möglich durchbekommen. Es stehen schon junge Familien in den Startlöchern, die da gern hinziehen würden. Außerdem soll das Feuerwehrhaus so schnell wie möglich gebaut werden. Wir kämpfen gerade in den Haushaltsberatungen darum, dass es so umgesetzt werden kann, wie geplant. Es ist erst im Haushaltsplan 2016 vorgesehen, aber ich denke, dass ich, das ist nicht das richtige Signal für die Freiwilligen, die uns sehr wichtig sind.

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H. Binder

Hilligsfeld: Walter Bödecker: Die ganz großen Wünsche haben wir nicht mehr, es gibt bei uns ja jetzt ein Dorfgemeinschaftshaus, zwei Sportplätze und die Sporthalle. Aus meiner Sicht sind wir befriedigt, wir können ja auch weiter nichts fordern, was zu teuer ist…..vielleicht, dass die Fußgängerbrücke am Flachsrottenweg erneuert wird.

Sünteltal: Bettina Schultze: Im Haushaltsplan für 2015 ist eine Ampel an der Grundschule eingeplant und befürwortet. Damit sind die Maßnahmen zur Verkehrsberuhigung, die uns drei Jahre lang beschäftigt haben, abgeschlossen. Wir möchten gern ein bisschen Bauland entwickeln. Es geht nicht um ein riesiges Baugebiet, sondern nur darum, ein paar Grundstücke zu widmen. Wir haben einige Anfragen von Leuten, die gern bauen würden und ich denke, wir brauchen auch die Möglichkeit, neu zu bauen. Zudem suchen wir nach Möglichkeiten, in Unsen und Welliehausen Spielgeräte an zentraler Stelle aufzustellen. Sonst wünsche ich mir, dass die drei Dörfer Unsen, Welliehausen und Holtensen weiter an einem Strang ziehen. Die Dorfgemeinschaft funktioniert im Augenblick ausgesprochen gut und das soll natürlich so bleiben. Eine Biogasleitung zum Waldbad in Unsen wäre schön, aber die kriegen wir nicht, das haben wir schon vor Jahren mit den Stadtwerken besprochen. Ich hätte die Hoffnung, dass eine solche Leitung das Schwimmbad gesichert wäre, weil die Kosten geringer sein würden. Aber das ist Wolkenkuckucksheim.

Rohrsen: Jobst-Werner Brüggemann: Ich habe eine ganze Menge Wünsche. Zum Beispiel, dass sich ein Teil der Bewohner am Kuckuck besser integrieren ließe. Außerdem wünsche ich mir, dass wir die Nachnutzung am Düth, das ehemalige Militärgelände, im Einvernehmen mit den Eigentümern regeln können. Das Gelände gehört nicht der Stadt. Ich könnte mir dort sehr gut einen Raum für Naherholung vorstellen mit Wanderwegen und einer Ruhezone. Und ein Wunsch ist natürlich, dass die Windkraftanlagen nicht so nah an die Ortschaft gebaut werden. Sonst gibt es noch Kleinigkeiten, Spielgeräte zum Beispiel.

Hastenbeck: Walter Kinast: Mir ist allem voran sehr wichtig, dass es den Bürgern hier gut geht. Ein ganz persönlicher Wunsch von mir ist, dass die Bauruine, die britische Grundschule, wieder einem Zweck zugeführt wird. Wir hatten mit den Briten immer ein gutes Verhältnis. Seit 2000 ist das Gebäude leer und dieser Zustand ist so nicht akzeptabel. Zum Ende hin meiner Legislaturperiode will ich da ein Ergebnis präsentieren. Und ich wünsche mir, dass mehr junge Familien nach Hastenbeck ziehen und, dass der Radweg zwischen Afferde und Hastenbeck umgesetzt wird. Der steht schon so lange auf der Tagesordnung des Ortsrates. Und schön wäre, wenn wir den Verkehr so beruhigt oder umgeleitet bekämen, dass die Anwohner nicht gestört werden.

Haverbeck: Thorsten Sander: Ich wünsche mir, dass wir die Grundschule hier erhalten können und das die Erschließung des Baugebietes auf dem Berge vorangeht. Das sind die beiden Hauptbausteine hier. Und vielleicht, dass die Vereine, die Probleme haben, weil zu wenig Nachwuchs nachrückt, weiter bestehen können.

Wehrbergen: Karsten Meyerhoff: Wir sind ein kleiner Ort und haben keine großen Wünsche. Ich hoffe natürlich, dass alles gut funktioniert, wenn wegen des Kanals weiter Straßen aufgerissen werden müssen. Das ist für die Bürger ein Reizthema, weil einige nicht an ihre Grundstücke fahren können. Ich hätte sonst gern ein Baugebiet. Es gibt im Ort Baulücken, aber keine größeren Flächen, die sich dafür anbieten würden. Ich weiß aber, dass es viele junge Leute gibt, die gern hier im Ort bleiben möchten. Außerdem wünsche ich mir, dass der Leerstand weniger wird. Es stehen viele Häuser leer und zum Verkauf, das macht mir schon Sorgen. Das darf nicht noch schlimmer werden.

Klein Berkel: Dass möglichst viele Klein Berkeler an Veranstaltungen wie dem Hummespringen teilnehmen, wünscht sich Ilona-Ute Bode-Wißmann. 2015 soll es einen großen Martinsumzug geben. Die Ortsbürgermeisterin möchte insgesamt das Miteinander mit den Bürgern voranbringen. Ihr Dauerbrenner-Ärgerthema: die Verkehrssituation an der Talstraße.

Die Sanierung des Kunstrasenplatzes steht für Afferdes Ortsbürgermeister Björn Lönnecker oben auf der Agenda.



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