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In der Szene wird die städtische Einrichtung durchaus kritisch gesehen

Was macht eigentlich das Kulturbüro?

Hameln (ni). Was tut der Durchschnittsbürger, wenn das Geld plötzlich knapp wird? Er macht Kassensturz; er setzt sich hin, rechnet die fixen Kosten zusammen und guckt, was dann noch zum Leben übrig bleibt. Wenn er klug ist, passt er seinen Lebensstil der frei verfügbaren Geldmenge an: wenn nicht, lebt er auf Pump und klammert sich an die Hoffnung, durch irgendeine glückliche Fügung werde sich der wachsende Schuldenberg schon wieder in Wohlgefallen auflösen. Die Rechnung geht selten auf, denn satte Gehaltserhöhungen oder lukrative Erbschaften sind rar. Und taugen darum als Pfand für die Behebung der privaten Finanzmisere genauso wenig wie die eindringlichen Appelle der Kommunen an Bund und Land, doch bitte einen ordentlichen Batzen Geld für die Sanierung der öffentlichen Haushalte lockerzumachen. Den Städten und Gemeinden bleibt also gar nichts anderes übrig, als ihren Lebensstil den veränderten Verhältnissen anzupassen. Vor diesem Hintergrund sind Politik und Verwaltung auch in Hameln gefordert, sich immer wieder die Frage zu stellen: Welche freiwilligen Leistungen des Rathauses wären verzichtbar, ohne dass das soziale und kulturelle Leben der Stadt allzu viel Schaden nimmt? Ein kritischer Blick auf das städtische „Kulturbüro“ könnte vielleicht einen Schritt weiterhelfen.

veröffentlicht am 01.12.2010 um 19:00 Uhr
aktualisiert am 09.11.2016 um 13:21 Uhr

„Kultur in den Höfen“ (hier in der Goethestraße) wird von dem Kulturbüro und der Sumpfblume organisiert. Foto: Wal


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