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Was macht das Krematorium mit Zahngold?

veröffentlicht am 03.07.2012 um 17:53 Uhr
aktualisiert am 05.12.2017 um 14:33 Uhr

Hameln (HW/dpa). Mit dem Zahngold von Toten lässt sich viel Geld verdienen. Wenn Menschen nach ihrem Tod in einem Krematorium verbrannt werden, kommen die Überreste in eine Urne. In der Asche befindet sich aber manchmal noch etwas, das der Hitze des Feuers standgehalten hat: das Zahngold der gestorbenen Menschen.

Aber auch andere Edelmetalle wie beispielsweise das Titan künstlicher Hüftgelenke überstehen die hohen Temperaturen des Verbrennungsofens unbeschadet. Aufgrund der immer defizitärer werdenden Haushalte der Kommunen werden inzwischen in einigen Städten die Edelmetalle aus der Asche herausgenommen und verkauft. Die Erlöse fließen in aller Regel in Stiftungen oder auch in den Gebührenhaushalt, wie eine Umfrage der Deutschen Presseagentur (dpa) ergeben hat.
 So wird es zum Beispiel in Osnabrück gemacht. Dort werde im Krematorium das Gold separiert, erläutert Eva Güse, Leiterin der Abteilung Friedhöfe und Bestattungswesen. In den vergangenen fünf Jahren seien dadurch durchschnittlich 76 000 Euro jährlich in den Gebührenhaushalt geflossen. „So können wir die Kremierung günstiger anbieten“, begründet Güse.

Die ganze Geschichte gibt's in der Dewezet.



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