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Nachfolge in Stadtgalerie Thema beim Lesertelefon

Was kommt nach Real?

HAMELN-PYRMONT. Es ist vielleicht der besinnlichen Zeit zwischen den Jahren geschuldet, aber an diesem Lesertelefon-Tag war es gleich mehreren Lesern wichtig, nicht nur Kritik loszuwerden, sondern auch Lob.

veröffentlicht am 29.12.2021 um 08:00 Uhr
aktualisiert am 29.12.2021 um 17:38 Uhr

29. Dezember 2021 08:00 Uhr

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HAMELN-PYRMONT. Es ist vielleicht der besinnlichen Zeit zwischen den Jahren geschuldet, aber an diesem Lesertelefon-Tag war es gleich mehreren Lesern wichtig, nicht nur Kritik loszuwerden, sondern auch Lob.

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Sehr gewundert hat sich Manfred Thiele aus Hameln am Montag vor der Vorstellung des Musicals „Die Schatzinsel“. „Unser Impfstatus ist nicht überprüft worden, nur, ob wir mit der Luca-App eingecheckt haben“, sagt er mit Blick auf die bei der Veranstaltung geltende 2G-Regel. Über einen bald erfolgenden Anstieg der Corona-Zahlen würde er sich daher nicht wundern. Glücklicherweise seien er und seine Familie bereits „durchgeboostert“. Waren die Mitarbeiter überfordert? „Im Gegenteil“, antwortet Anastasia Patsiarizis, Sprecherin der verantwortlichen Hameln Marketing und Tourismus GmbH. „Aus Sicherheitsgründen erfolge der Einlass ausschließlich über das Weserbergland-Zentrum.“ Dort hätten am Montag sechs Personen den Einlass kontrolliert. „Dann werden die ankommenden Gäste im Zwei-Wege-Verfahren zu den Stehtischen geführt, an denen die Impf-/Genesenen-Papiere einschließlich Ausweise überprüft werden“, führt die Sprecherin aus. Vor dem Einlass zum Theater sei eine weitere Person postiert, die den Ablauf kontrolliere. Maßnahmen, die bei Familie Thiele offenbar unterblieben sind. „Selbstverständlich werden wir unsere Abläufe nochmals checken“, räumt die Sprecherin ein, sagt aber auch: „Aus der Erfahrung von mittlerweile zwölf Shows wurden wir eher für die strikten Kontrollen gelobt, manchmal auch kritisiert.“

Des Lobes für die Kreisabfallwirtschaft (KAW) ist Dieter Pook aus Afferde. „Ich finde es gut, dass die KAW einen neuen, standortbezogenen Abfallkalender rausgebracht hat, den jeder Haushalt bekommt, das war eine gute Idee“, sagt er.

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„Ich vermisse meine Kolleginnen sehr“

Auch Victoria McEvilly aus Hameln möchte Lob loswerden. Sie sei längere Zeit krank, umso dankbarer sei sie für ihre „netten Kolleginnen im Nachtdienst des Sana-Klinikums“, die sich bei ihr meldeten und mit Päckchen versorgten, was keine Selbstverständlichkeit sei. „Ich vermisse sie sehr“, sagt sie.

In unserem Bericht über die Zukunft der Hamelner Innenstadt hat Barbara Helms aus Aerzen das bevorstehende Aus des „real“-Discounters in der Stadtgalerie gefehlt. Sie gehe dort einkaufen, weil sie dort als Nutzerin der öffentlichen Nahverkehrs den besten Anschluss habe – im Gegensatz zum Multimarkt und Marktkauf in Wangelist, wo von der Bushaltestelle aus längere Fußwege in Kauf genommen werden müssten. „Wenn es in der Innenstadt keinen Lebensmittelladen mehr gibt, dann hat Hameln ein Problem“, sagt sie. Was ihr am City-Bahnhof allerdings missfällt, sei der Dreck. Sämtliche Glasscheiben seien verschmutzt, sähen nur nach dem Neubau toll aus. „Die Leute, die wie hier alles aus Glas bauen, die sind noch nie mit dem Bus gefahren“, glaubt sie.

Bernhard Warnders aus Hameln klagt über Hundekot rund um den Friedrich-Maurer-Weg. Es sei kaum noch möglich, im Dunklen mit sauberen Schuhen nach Hause zu gelangen. Dabei stünden dort extra Hundekotbeutelhalter, allein sie würden nicht benutzt.

Was es am ersten Weihnachtstag mit dem Stromausfall auf sich hatte

Im Dunklen saßen Leni Bernhardt und viele andere am zweiten Weihnachtstag, als in Rumbeck um kurz vor halb acht abends für anderthalb Stunden der Strom ausfiel. Was denn da losgewesen sei, würde sie gerne wissen. Natalie Schäfer, Sprecherin der Stadtwerke Hameln-Weserbergland, bestätigt auf Anfrage, dass es „ab 20.21 Uhr zu einer Stromunterbrechung im Bereich Fuhlen und Rumbeck“ gekommen sei. „Ursache war die Auslösung eines Schutzgerätes auf einer 10-KV-Leitung“, sagt sie. Nach Kontrolle und Wiedereinschaltung seien alle betroffenen Haushalte ab 21.46 Uhr wieder versorgt gewesen.

Susanne Rutter aus Hameln hat als Anwohnerin ständig Ärger mit Falschparkern. In den Hofstätten werde hinter der Spielothek ständig die Feuerwehrzufahrt blockiert oder Anwohner zugeparkt. Aber weder die Politessen noch das Ordnungsamt fühle sich zuständig. Was tun? Auf Anfrage im Rathaus teilt Stadtsprecher Thomas Wahmes mit, dass es den Anschein habe, es handele sich hier um eine private Fläche, während das Ordnungsamt nur den öffentlichen Verkehrsraum kontrollieren könne. „Dort haben wir keine Möglichkeit zu verwarnen“, so Wahmes.



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