weather-image
Verkehrsfragen beschäftigen Dewezet-Leser / Dickes Lob für „traumhaft schöne“ Staudenbeete

Was „Knöllchen“ für sich haben oder auch nicht

Hameln (ni). Das Thema Parken und „Knöllchen“-Verteilen am verkaufsoffenen Sonntag hat die Dewzet-Leser ganz offensichtlich beschäftigt. Gleich mehrere Anrufer haben sich am Lesertelefon dazu geäußert – mit ganz unterschiedlichem Tenor.

veröffentlicht am 02.11.2011 um 06:00 Uhr
aktualisiert am 07.11.2016 um 17:41 Uhr

270_008_4921614_hm403_0211.jpg
Weiterlesen für 20 Cent oder mit Ihrem Digital-Abo
Sie haben bereits ein Digital-Abo der DEWEZET? Dann melden Sie sich hier mit Ihren DEWEZET -Login an und lesen Sie den Text, ohne Ihn bei LaterPay bezahlen zu müssen.

Petra Lauszus aus Bad Pyrmont findet es nicht nur vollkommen in Ordnung, dass die Stadt Hameln auch sonntags Strafzettel verteilt, sondern wünschte sich das auch in Pyrmont. Sie wohnt nämlich an einer Straße, in der eigentlich nur von 18 bis 9 Uhr geparkt werden darf, aber vor allem an Wochenenden mit Veranstaltungen hauptsächlich von 9 bis 18 Uhr geparkt werde. Am meisten ärgert sich die Pyrmonterin, „dass weder die Polizei noch die Stadt etwas dagegen unternehmen“ und sie selbst regelmäßig Probleme hat, in ihre eigene Garageneinfahrt zu kommen.

Hameln sollte sich seinen Besuchern gegenüber gastfreundlicher zeigen und sie nicht mit Knöllchen verprellen, meint dagegen Renate Ahrentropp. Für angebracht hält sie die Zettel nur an Autos, die tatsächlich Feuerwehrzufahrten blockieren. Statt die „Falschparker“ zur Kasse zu bitten, sollte man die Autofahrer an solchen Wochenenden besser einladen, die Parkhäuser zu benutzen. Und einladen meint Renate Ahrentropp wörtlich. „Wir wollen doch, dass viele Menschen in die Stadt kommen. Warum machen wir ihnen dann nicht das Angebot, dass sie die Parkhäuser kostenlos nutzen können?“

Nicht die Parker, sondern die Blitzer vom Landkreis bringen Edeltraud Rathjen aus Lauenstein auf die Palme. Als die Ortsdurchfahrt Lauenstein zur Tempo-30-Zone wurde, sei regelmäßig der Messwagen vor Ort gewesen, „obwohl das nun wirklich kein Unfallschwerpunkt war“. Auch am Ortsausgang Thüste stehe der Wagen häufig, obwohl es da kaum Häuser und auch keinen Gefahrenbereich gebe. Damit ist für Edeltraud Rathjen die Behauptung des Landkreises widerlegt, er blitze nicht, um Geld einzutreiben: „Wer an diesen Stellen misst, will nichts anderes, als Geld verdienen.“

Verkehr zum Vierten: An der B 83 hat Walter Klemme ein Problem ausgemacht: Die Ampel kurz hinter der Kläranlage sei für die geradeaus in Richtung Hessisch Oldendorf fahrenden Autofahrer viel zu spät zu erkennen, weil sie durch einen ausladenden Wegweiser verdeckt werde. „Ich habe schon oft gesehen, dass da einer in die Eisen gehen musste, weil die Ampel rot war“, sagt Klemme. Mit einer blinkenden Warnampel vor dem großen Schild könnte dieser Gefahrenpunkt entschärft werden.

Keine Klage, keinen Ratschlag, sondern vielmehr ein dickes Lob wollte Marlies Semke gestern loswerden: Ihr gefallen die von der Stadt Hameln mit Stauden bepflanzten Verkehrsinseln. „Die sind traumschön. Wer diese Beete angelegt hat, dem gebührt wirklich ein dickes Dankeschön.“

Hameln zeigte sich auch am verkaufsoffenen Sonntag nicht gnädig gegenüber „Falschparkern“.

Foto: Dana



Copyright © Deister- und Weserzeitung 2018
Texte und Fotos von dewezet.de sind urheberrechtlich geschützt.
Weiterverwendung nur mit Genehmigung der Chefredaktion.


Anzeige
Weiterführende Artikel

    Immobilien in Hameln: auf immo.dewezet.de finden Sie tagesaktuelle Angebote zur Miete und zum Kaufen

    Immobilien mieten

    Immobilien kaufen

    Anzeige
    Anzeige
    Kommentare

    Kontakt

    Redaktion
    E-Mail: redaktion@dewezet.de
    Telefon: 05151 - 200 420/432
    Anzeigen
    Anzeigen (Online): Online-Service-Center
    Anzeigen (Telefonisch): 05151 / 200 - 666
    Abo-Service
    Abo-Service (Online): Online-Service-Center
    Abo-Service (Telefonisch): 05151 / 200 777

    Keine Zeitung bekommen? Hier zur Zustell-Reklamation.
    X
    Kontakt