weather-image
33°

Lenze-Roboter in 007-Film

Was James Bond (bereits) mit Hameln verbindet

HAMELN. Zwar gebe es bei James Bond keinen direkten Hameln-Bezug, sagte Klaus Arnold, der Vorsitzende des Museumsvereins, bei der feierlichen Eröffnung der Sonderausstellung „James Bond. Die Macht der Verführung“ am Dienstagabend in der Marktkirche. Doch die Idee dahinter sei: „Wir wollen über das bereits bestehende kulturelle Angebot hinaus möglichst viele Bürger erreichen.“

veröffentlicht am 11.06.2019 um 21:49 Uhr
aktualisiert am 11.06.2019 um 22:30 Uhr

Museumsleiter Stefan Daberkow (li.) im Gespräch mit James-Bond-Experte Dr. Siegfried Tesche bei der Eröffnungsfeier der Ausstellung in der Marktkirche. Foto: pk
Philipp Killmann

Autor

Philipp Killmann Reporter zur Autorenseite
Weiterlesen für 20 Cent oder mit Ihrem Digital-Abo
Sie haben bereits ein Digital-Abo der DEWEZET? Dann melden Sie sich hier mit Ihren DEWEZET -Login an und lesen Sie den Text, ohne Ihn bei LaterPay bezahlen zu müssen.

Oberbürgermeister Claudio Griese wies darauf hin, dass es bei James Bond durchaus einen Hameln-Bezug gebe. So habe die Firma Lenze in Groß Berkel seinerzeit Roboter für einen James-Bond-Film hergestellt. Tatsächlich ist auf der Website des Unternehmens nachzulesen, dass Lenze Geräte produziert hat, die 2002 eine Rolle in „Stirb an einem anderen Tag“ gespielt haben. Der OB gab sich zudem als James-Bond-Kenner zu erkennen und bekannte sich zu Sean Connery als seinen Lieblingsdarsteller des britischen Superagenten. Grundstruktur des Märchens erkannt, die einen Teil der Erfolgsgeschichte der von Schriftsteller Ian Fleming erfundenen Kunstfigur erkläre. Das gleichbleibende Prinzip und die sich von Film zu Film wiederholenden Parallelen sind auch James-Bond-Experte Dr. Siegfried Tesche nicht entgangen. In Anspielung auf Eco sagte er in Richtung der Besucher: „Sie schauen seit 50 Jahren denselben Film!“

Ludger Pistor gab im Zwiegespräch mit Tesche eine Anekdote aus seiner James-Bond-Zusammenarbeit zum Besten. Eigens zur Nachbearbeitung seines Sprechteils als Schweizer Bankier in „Casino Royale“ sei er noch mal für drei Tage nach London eingeflogen worden, weil ein Ton nicht ganz perfekt getroffen worden sei. In dem Synchronisationsstudio habe er den entsprechenden Satz neu eingesprochen – mit dem Ergebnis, dass dem Produzenten die ursprüngliche Fassung doch besser gefiel und es dabei beließ. Bond-Filme seien die einzigen, so Pistor, bei denen den Filmproduzenten bei den Kosten das Lachen nicht vergehe. „Da ist alles 1. Klasse!“

Sonja Bittner begleitete die Vernissage mit eindrucksvollem Gesang. Ihre Darbietungen der Bond-Hymnen „Skyfall“, „Licence to Kill“ und schließlich „Goldfinger“ – bei dem der in der ersten Reihe sitzende Ludger Pistor leidenschaftlich mitzusingen schien – wurden von den Zuschauern in der nicht vollständig besetzten Marktkirche mit viel Applaus bedacht.pk

Hinweis: Die Sonderausstellung im Hamelner Museum läuft bis zum 10. Mai 2020.



Copyright © Deister- und Weserzeitung 2019
Texte und Fotos von dewezet.de sind urheberrechtlich geschützt.
Weiterverwendung nur mit Genehmigung der Chefredaktion.


Anzeige
Weiterführende Artikel

    Immobilien in Hameln: auf immo.dewezet.de finden Sie tagesaktuelle Angebote zur Miete und zum Kaufen

    Immobilien mieten

    Immobilien kaufen

    Anzeige
    Anzeige
    Kommentare
    Kontakt
    Redaktion
    E-Mail: redaktion@dewezet.de
    Telefon: 05151 - 200 420/432
    Anzeigen
    Anzeigen (Online): Online-Service-Center
    Anzeigen (Telefonisch): 05151 / 200 - 666
    Abo-Service
    Abo-Service (Online): Online-Service-Center
    Abo-Service (Telefonisch): 05151 / 200 777

    Keine Zeitung bekommen? Hier zur Zustell-Reklamation.
    X
    Kontakt
    X
    Herzlichen Glückwunsch, Ihr Adblocker funktioniert!

    Wir verstehen, dass Sie nicht hier sind, um Werbung zu sehen.
    Aber Werbe- und Aboeinnahmen sind wichtig für unsere journalistische Arbeit.


    Unterstützen Sie unseren Qualitäts-Journalismus, indem Sie Ihren Adblocker deaktivieren
    oder sich mit einem gültigem Digital-Abo anmelden.

    Sie haben ein Digital-Abo? Hier anmelden!

    Noch kein Digital-Abo?