weather-image

Die Eule ist der neue Schneemann

Was ist Trend im Advent?

Hameln/Nordpol. Edel und natürlich – so schmückt sich der Advent. Stimmt fast – wäre da nicht auch ein krasser Gegensatz, der sich grell und liebevoll-kitschig in die Vorweihnachtszeit schleicht. In Form von balletttanzenden Schweinchen oder geschenkebringenden Fröschen, immer mit Glitzer verziert. Bunt ist trotz des neuen Wintertrends, der sich mit gedeckten Farben von Creme, Silber, Zartrosé und Pflaume zurückhaltend edel anpirscht, noch kein Schnee von gestern.

veröffentlicht am 26.11.2013 um 06:00 Uhr
aktualisiert am 02.11.2016 um 14:41 Uhr

270_008_6758634_hm_220_2611_Advent_nin.jpg

Autor:

von Nina Reckemeyer
Weiterlesen für 20 Cent oder mit Ihrem Digital-Abo
Sie haben bereits ein Digital-Abo der DEWEZET? Dann melden Sie sich hier mit Ihren DEWEZET -Login an und lesen Sie den Text, ohne Ihn bei LaterPay bezahlen zu müssen.

Wer dem Fest der Liebe mit extravaganten Farb- und Materialkombinationen entgegenfiebern möchte, der wird bei Butlers und Renner nicht enttäuscht. „Die ganz bunten Christbaumanhänger im englischen Stil, davon werden viele gekauft“, sagt Ramona Borkert von Butlers. Die kennt Martina Ludwig, Einzelhandelskauffrau bei Renner, auch. Ob Hund, Hirsch oder Handtasche – die schrillen Anhänger sind „vor allem etwas für Liebhaber“, verrät sie. „Die kaufen jedes Jahr ein anderes Teil dazu.“

Karin Räcker, Floristin im Gartencenter Neumann, sagt, dass sich die Kunden schon seit September mit Weihnachtsdekorationen eingedeckt hätten. „Dieses Jahr sind es eher klassische Cremetöne, Gold und Silber, auch Weiß und Grau. Edles mischt sich mit Rustikalem“, so die großen Sterne in Silber mit kleinen schneebemalten Tannenbäumen aus Naturmaterielien wie Holz, zum Beispiel. Und ein Trend geht immer, ist sich die Floristin sicher: „Weiß und Rot. Aber diesmal eher nordisch, skandinavisch. Nicht mehr so viel mit Gold, wie es vor ein paar Jahren noch war.“

Eine ganz neue Weihnachtsfarbe in ihrem Geschäft ist Türkis, sagt Susanne Ehlerding. Dieses Jahr haben die pastelligen Töne Einzug gehalten. Bei der ganzen Weihnachtshektik bleibt sie aber entschieden gelassen, „irgendwie ist es eh immer alles das Gleiche“, sagt sie. Bei den Pflanzen seien es die typischen Weihnachts-Schnittblumen wie die Amaryllis, die jedes Jahr gefragt sind, zierliche Topf-Zypressen, die wie kleine Weihnachtsbäume daherkommen, der Weihnachtsstern „und nicht die Mistelzweige vergessen, zum darunter Küssen“, ruft Susanne Ehlerding. Ein Weihnachtstier aber lugt aus jeder Dekorationswand hervor: die Eule. Sie löst ab, was Schneemann, Hirsch und Engel bisher waren. Wie aber kommt ausgerechnet dieser Vogel mit den großen Augen in die Adventszeit? Andrea Hartmann von Butlers hat eine Idee: „Da gibt es Rosalie, die Eule aus dem Weihnachtsmärchen Drei Nüsse für Aschenputtel.“ Na, wenn das so ist, dann haben wir ja drei Wünsche frei zu Weihnachten.

8 Bilder

Ein Adventstrend 2013 lautet: Eulen, wohin das Auge sieht. Ob Silberfarben oder aus Holz, aus kariertem Stoff oder als Türstopper. Der Vogel mit den großen Augen hat es den Hamelnern zum Fest angetan.nin

Angesagt ist die Kombination aus Edlem und Natürlichem: Holz und Edelstahl machen den Trend perfekt.



Copyright © Deister- und Weserzeitung 2019
Texte und Fotos von dewezet.de sind urheberrechtlich geschützt.
Weiterverwendung nur mit Genehmigung der Chefredaktion.


Anzeige
Weiterführende Artikel

    Immobilien in Hameln: auf immo.dewezet.de finden Sie tagesaktuelle Angebote zur Miete und zum Kaufen

    Immobilien mieten

    Immobilien kaufen

    Anzeige
    Anzeige
    Kommentare
    Kontakt
    Redaktion
    E-Mail: redaktion@dewezet.de
    Telefon: 05151 - 200 420/432
    Anzeigen
    Anzeigen (Online): Online-Service-Center
    Anzeigen (Telefonisch): 05151 / 200 - 666
    Abo-Service
    Abo-Service (Online): Online-Service-Center
    Abo-Service (Telefonisch): 05151 / 200 777

    Keine Zeitung bekommen? Hier zur Zustell-Reklamation.
    X
    Kontakt