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Facebook-Gruppe diskutiert über die Zukunft der Stadt

Was ist gut für Hameln?

Die Debatte um die Zukunft der Weserpromenade wäre unter normalen Umständen so vielleicht nie zustande gekommen. Gäbe es da nicht die Gruppe „Hameln redet mit“, deren Austragungsort Facebook ist. Seit März bietet sie Hamelns Bürgern die Möglichkeit, sämtliche Belange der Stadt im gemeinsamen Dialog aufzugreifen und zu erörtern

veröffentlicht am 02.05.2016 um 20:22 Uhr
aktualisiert am 31.10.2016 um 12:52 Uhr

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Franziska Winkler

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Franziska Winkler Redakteurin / Pressereferentin zur Autorenseite
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Die Zukunft der Weserpromenade — ein Thema, das Hameln bewegt und angeht. Welche Möglichkeiten gibt es, diesen Platz wieder attraktiver zu gestalten? Der Vorschlag des Stadtverbandsvorsitzenden der Grünen, Sven Kornfeld, eine von der Stadt Siegen inspirierte Wesertreppe zu bauen, stieß dabei auf große Resonanz und entfachte eine Diskussion unter Hamelns Bürgern.

Eine Diskussion, die unter normalen Umständen so vielleicht nie zustande gekommen wäre. Gäbe es da nicht die Gruppe „Hameln redet mit“, deren Austragungsort Facebook ist. Seit März dieses Jahres bietet sie Hamelns Bürgern die Möglichkeit, sämtliche Belange der Stadt, die von der Öffentlichen Hand bezahlt werden, im gemeinsamen Dialog aufzugreifen und zu erörtern – sei es die Zukunft der Jugendmusikschule, des Theaters, der Stadtbücherei oder eben die der Weserpromenade. Themen, wie diese, die den Bürgern unter den Nägeln brennen, werden hier zurzeit mit Passion zur Sprache gebracht. Dass dies auf einer sozialen Plattform geschieht, ist nicht nur ein Zeichen der Zeit, sondern soll Interessierten den Austausch auch so einfach wie möglich machen und mögliche Hürden nehmen.

Mitreden ist wichtig für die Zukunft der Stadt

Bereits knapp 160 Mitglieder folgen und beteiligen sich an den Gesprächen. Dass diese ohne unsachliche Beiträge und persönliche Anfeindungen auskommen, gilt hier als selbstverständlich. Es soll ja schließlich Spaß machen. Und zu einem guten Diskussionsstil gehört Respekt. Redaktionell begleitet wird die für jedermann zugängliche Gruppe von der Deister- und Weserzeitung. Die in der Gruppe angestoßenen und verlinkten Themen sind zudem auf www.dewezet.de im zugehörigen Themen-Dossier frei abrufbar, sodass wirklich jeder mitreden kann. „Leere Kassen sind kein Grund, über die Zukunft zu schweigen“, meint auch Chefredakteurin Julia Niemeyer. Recht hat sie.

„Hameln redet mit“ zeigt einmal mehr: Reden ist wichtig. Und miteinander reden noch mehr.



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