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Erstes Kinder-Forum in Hameln

„Was brauche ich zum Wachsen?“

Hameln. In den UN-Kinderrechtskonventionen sind sie in 54 Artikeln schwarz auf weiß verankert: die Rechte der Kinder. Die Konventionen legen die Standards zum Schutz der Mädchen und Jungen weltweit fest und stellen die Wichtigkeit von deren Wert und Wohlbefinden heraus. Dem dritten und vierten Grundsatz zufolge wird den Kindern nicht nur ein gesellschaftliches Mitspracherecht eingeräumt – es ist ihr gutes, verbrieftes Recht, gehört und mit den eigenen Haltungen und Meinungen ernst genommen zu werden. Rechte, die auch beim Landkreis Hameln-Pyrmont ernst genommen werden und mithilfe eines Kinder-Forums zum Thema „1,2,3 – ich bin dabei? Was brauche ich zum Wachsen?“ aktiv umgesetzt werden sollen.

veröffentlicht am 24.09.2013 um 06:00 Uhr
aktualisiert am 03.11.2016 um 02:41 Uhr

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Im Rahmen der „Kommunalen Mitmachtage gegen Kinderarmut“ des niedersächsischen Landesamtes für Soziales, Jugend und Familie veranstaltet das Team „Schulsozialarbeit“ des Landkreises unter der Leitung von Brigitte Strecker und Barbara Leiß am 24. September das im Landkreis erste Kinder-Forum in der Hamelner „Sumpfblume“. Unterstützt wird der Fachtag von einer Referentin der Firma „Kinder-Sicht“, die mit Ergebnissen aus Beteiligungsprojekten seit Jahren maßgeblich an der Stadt- und Schulentwicklung Hamburgs beteiligt ist.

An diesem Tag sollen die Fragen „Was brauchen Kinder, um glücklich in ihrem sozialen Umfeld aufzuwachsen?“ „Was brauchen Kinder für eine erfolgreiche Bildung und für ein gesundes Leben?“ „Welche Lebensgrundlagen müssen gegeben sein?“ Und: „Was brauchen Kinder, um gesellschaftlich „dabei zu sein“? aus Kindersicht beantwortet werden. An diesem Forum beteiligen sich 46 Schulen aus allen kreisangehörigen Städten und Gemeinden. Insgesamt werden rund 130 Kinder aus den vierten bis siebten Jahrgängen aller Schulformen als repräsentative Vertreter entsandt. „Kinder sind ernst zu nehmende Expertinnen und Experten der eigenen Lebenswelt, die uns wichtige Hinweise auf ihre Wünsche und Bedürfnisse geben können“, erklärt Leiß.

Die Ergebnisse werden insbesondere für diejenigen von Interesse sein, die sich mit dem Thema „Kinderarmut“ beschäftigen. Die gewonnenen Erkenntnisse sollen die künftigen Handlungsweisen sowie die Aufarbeitung des Themas richtungsweisend begleiten. „Bevor wir uns beim Landkreis Hameln-Pyrmont auf Lenkungsebene mit der Entwicklung einer kommunalen Strategie gegen Kinderarmut beschäftigen, sind wir zunächst sehr daran interessiert, was Kinder zu diesem Thema zu sagen haben“, führt Strecker aus.

Auf die Kinder warten an diesem Tag altersgerechte Beteiligungsmethoden, wie Geschichten, Märchen, Übungen, Theater-Methoden, Rollenspiel, Musik sowie Materialien wie Bilder, Knete, Tonkarton und Stifte, um das komplexe Motto des Forums mit Kinderaugen zu beleuchten.red



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